»Schizophrenie gibt es nicht«

Die Zunichte-Erklärungen der „Schizophrenie“ greifen weiter um sich – nun in den Niederlanden:

Weg mit dem Etikett »Schizophrenie«!

Dafür plädiert Jim van Os (siehe Bild rechts), einer der bekanntesten Psychiater in den Niederlanden, berichtet das Mainstream Wissenschaftsmagazin  „Spektrum“ hier: https://www.spektrum.de/news/schizophrenie-gibt-es-nicht/1682902
Das ist keine neue Weisheit, sondern Prof. Thomas Szasz hatte schon 1969 erklärt:

„Schizophrenie ist ein strategisches Etikett, wie es „Jude“ in Nazi-Deutschland war. Wenn man Menschen aus der sozialen Ordnung ausgrenzen will, muss man dies vor anderen, aber insbesondere vor einem selbst rechtfertigen. Also entwirft man eine rechtfertigende Redewendung.
Dies ist der Punkt, um den es bei all den hässlichen psychiatrischen Vokabeln geht: sie sind rechtfertigende Redewendungen, eine etikettierende Verpackung für „Müll“; sie bedeuten „nimm ihn weg“, „schaff ihn mir aus den Augen“, etc. Dies bedeutete das Wort „Jude“ in Nazi-Deutschland, gemeint war keine Person mit einer bestimmten religiösen Überzeugung. Es bedeutete „Ungeziefer“, „vergas es“. Ich fürchte, dass „schizophren“ und „sozial kranke Persönlichkeit“ und viele andere psychiatrisch diagnostische Fachbegriffe genau den gleichen Sachverhalt bezeichnen; sie bedeuten „menschlicher Abfall“, „nimm ihn weg“, „schaff ihn mir aus den Augen“.“  Thomas Szasz zitiert aus: „Interview with Thomas Szasz“ in The New Physician, 1969

Das berühmte Zitat wurde in Großbritannien von Professor Richard Bentall von der University of Manchester bei einer Pressekonferenz am 9.10.2006 wissenschaftlich bestätigt: „Schizophrenie sollte als Konzept abgeschafft werden, weil es unwissenschaftlich und nur stigmatisierend ist. Wenn einmal die Diagnose Schizophrenie gegeben wurde, ist die Person als ein unheilbarer sozialer Störer gebrandmarkt“, kurz gesagt ein „Parasit“ (siehe hier).
Übrigens wurde das Wort „Schizophrenie“ von Eugen Bleuler geprägt, der inzwischen bekannt dafür geworden ist, dass er seriell ein typisches Naziverbrechen begangen hat: Zwangssterilisationen.

Eine gute Nachricht, die Schadensersatzzahlungen steigen weiter !

Freistaat Bayern zahlt Herrn Mollath zusätzlich 600 000 Euro schreibt Die Süddeutsche: siehe hier.
Die steigenden Schadensersatzzahlungen hatten wir schon im Dezember 2015 registriert und berichteten hier: https://www.zwangspsychiatrie.de/2015/12/immer-hoeherer-schadenersatz/
Ob Versicherungen vielleicht bald schon die Menschenrechte missachtenden Zwangspsychiatrien als Risiko ablehnen?

Wie auf Anwältinnen und Anwälte zugehen?

Nur ein paar Tipps und Hinweise, wie unnötige Reibungsverluste in der Kommunikation mit Anwältinnen* vermieden werden können:

  • Anwältinnen, die parteiisch für die Mandanten auch gegen das – an sich illegal gewordene – Unterbringungsrecht und Betreuungsgerichte tätig werden, sind rar. Wenn man ihnen gegenüber freundlich und höflich auftritt, ist das bestimmt erfolgreicher, als keck und besserwisserisch Mondforderungen durchzusetzen zu wollen. Sonst läuft man Gefahr, dass Anwältinnen nur die Hände in den Schoß legen und bei einem am Ende verbockten Verfahren auf die dickköpfige Mandantschaft zurück verweisen und so aus dem Schneider sind. Die Rechnung muss dann trotzdem bezahlt werden.
  • Der erste Schritt sollte immer ein Beratungsgespräch sein, für das man nach der Kontaktaufnahme einen Termin vereinbart, möglichst zu einem persönlichen Treffen. Deshalb ist es hilfreich, wenn keine weiten Wege dafür zurückzulegen sind. Notfalls geht aber auch ein Termin für ein ausführliches Telefongespräch.

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Geht doch – gewaltfreie Psychiatrie jetzt !

Ohne Zwang – ein Konzept für eine ausschließlich unterstützende Psychiatrie

ist der Titel eines ausgezeichneten Textes von Martin Zinkler (Chefarzt der Psychiatrie Heidenheim) und Sebastian von Peter veröffentlicht in Recht & Psychiatrie 4/2019, wie das Ende der Zwangspsychiatrie der Anfang eines mit den UN-Menschenrechten konformen Unterstützungssystem würde.

Zitate daraus (fett von uns hinzugefügt):

„Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte und weitere Organe der Vereinten Nationen fordern aufgrund des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Convention on the Rights of Persons with Disabilities – CRPD) ein absolutes Verbot von Zwangsmaßnahmen und Zwangsbehandlungen in der Psychiatrie.“…

„Eine wirklich gemeinsame und lösungsoffene Suche kann jedoch nur gelingen, wenn eine Intervention gegen den Willen der betreffenden Person unmöglich ist, d.h., wenn die Psychiatrie prinzipiell nicht dazu in der Lage ist, Zwang und Gewalt einzusetzen.“…

„Das Verhältnis zwischen den psychosozialen Diensten und der Person wird jedenfalls nicht von einem Richter, einem rechtlichen Betreuer oder einer Behörde bestimmt, sondern – wie bei allen anderen gesundheitlichen und sozialen Leistungen auch – zwischen der Person und den Diensten vereinbart.“…

[Entlassungswunsch] „Im neuen System beginnt in dieser Situation  ein Dialog mit dem Patienten, in dem die Gründe für den Wunsch nach Entlassung, durch die Entlassung entstehende Probleme und mögliche Hilfsangebote nach der Entlassung zur Sprache kommen.“…

„Entscheidend sind Wille und Präferenzen der betreffenden Person. Das vermeintliche »Wohl«, also das, was die Ärzte, Krankenschwestern oder rechtliche Betreuer für das Wohl der betreffenden Person halten, ist nicht ausschlaggebend (United Nations 2014). Auch ein »Wohl«, das aus der staatlichen Fürsorgepflicht abgeleitet wird, kann nur das vom Betroffenen selbst bestimmte Wohl sein.“…

[Forensik, § 63] „Bei der Entscheidung über Untersuchungshaft oder bei der Länge des Strafmaßes gilt wieder das Diskriminierungsverbot: Keinesfalls darf der Person durch die Diagnose einer psychischen Störung ein Nachteil entstehen. Die Zeit in  Untersuchungshaft bzw. in Strafhaft darf nicht länger sein, bzw. auch die Einschränkungen in Haft nicht härter, als für Personen ohne  psychiatrische Diagnose, denen ein vergleichsweise schweres Delikt vorgeworfen wird oder die wegen eines ähnlich schweren Delikts verurteilt wurden.
Die bisherigen Vorschriften für eine strafrechtliche Unterbringung  in einer psychiatrischen Klinik müssen dafür so verändert werden, dass eine Klinikunterbringung
1. nur noch infrage kommt, wenn sie dem Willen und den Präferenzen der Person entspricht, und
2. nicht länger dauert als der Freiheitsentzug in Haft, wenn keine psychische Störung vorläge.“…

„Keinesfalls darf aus der Feststellung einer psychiatrischen Diagnose eine Benachteiligung hinsichtlich eines Freiheitsentzugs oder ein besonderer Freiheitsentzug (unfreiwillige Unterbringung in einer Klinik) hergeleitet werden. Die Feststellung bzw. Behauptung von Einwilligungsunfähigkeit hinsichtlich Behandlung oder Unterstützung kann nicht mehr zur Rechtfertigung von Eingriffen in die Freiheitsrechte herangezogen werden. Rechtliche Sanktionen hingegen erfolgen diskriminierungsfrei auf der Basis der für alle geltenden Rechte.„…

„Im Verhältnis zwischen den Helfern bei den Diensten und den Personen, die diese in Anspruch nehmen, wächst Vertrauen: »Sie können sich darauf verlassen, dass wir nichts unternehmen, was Ihrem Willen und Ihren Präferenzen widerspricht.« Im Binnenverhältnis zwischen Ordnungsbehörden, Justiz und betreffenden Personen sind die Gesundheits- und Sozialdienste eindeutig und unmissverständlich den Wünschen und Präferenzen ihrer Patienten verpflichtet: Dies betrifft sowohl die Art der Unterstützung als auch die Vertraulichkeit über  psychosoziale Belange. Die Weitergabe von Informationen über Beratung, Unterstützung und Behandlung unterliegt allein dem Willen der betreffenden Personen.“…

Dieser Text ist hier kostenlos und vollständig in Englisch herunterzuladen: https://www.mdpi.com/2075-471X/8/3/19
Er beweist, dass eine gewaltfreie Psychiatrie menschenrechtskonform sein kann. Da sie aber offenbar nur in Heidenheim gewaltfrei praktiziert wird, kann nur damit erklärt werden, dass die TäterInnen der Zwangspsychiatrie ihre Macht und Gewalt  ausüben wollen, sie deswegen sadistisch genannt werden müssen: Psychiater – staatlich geschützte Verbrecher!  (Siehe auch hier)

Vollständige Liste der psychiatrischen Elektro-Schock-Kliniken wird von der DGPPN verheimlicht!

Die DGPPN hat am 30.8.2019 eine Liste von Elektro-Schock-Kliniken veröffentlicht. siehe: https://tinyurl.com/yyhcu9gg.
Mit dieser Veröffentlichung ist bewiesen, dass die Schutzbehauptung, Elektroschock (verniedlicht als „EKT“) würde gar nicht mehr praktiziert, ein verlogenes Märchen ist. Im Gegenteil, flächig wird psychiatrischer Elektroschock („Einer flog übers Kuckucksnest„) also nahezu überall praktiziert! RA Dr. Schneider-Addae-Mensah hat wegen Werbung für erzwungenes psychiatrisches Elektroschocken Strafanzeigen wegen Volksverhetzung bei zwei Staatsanwaltschaften erstattet, siehe hier.

In ihrer Liste vermerkt die DGPPN, dass es 150 sog. „EKT Zentren“ gäbe, sie aber nur gut die Hälfte veröffentliche. Die-BPE hat am 26.9. daraufhin die Vorstandsmitglieder und die Geschäftsstelle der DGPPN zu einer Veröffentlichung der vollständigen Liste aufgefordert. Trotz Erinnerung am 16.10. hat sie das unterlassen, deshalb veröffentlicht die-BPE diese Aufforderung hier.

Das freut uns: die Zwangspsychiatrie wird kaputt-gespart!

Unsere Kampagne: „Kein Cent für die Zwangspsychiatrie – Dreht ihr den Geldhahn zu!“ hat Erfolg gehabt. Am 19.9.2019 unterstützten wir deshalb den sog. „Gemeinsamen Bundesausschuss“ (G-BA) mit unserem Flugblatt als demonstrativen Willkommensgruß. Wir konnten ca 90 Flugblätter an beinahe alle Teilnehmer und Besucherinnen verteilen. Durch Mindeststandards werden durch den Beschluss des G-BA die Personal-Anforderungen an die Kliniken höher geschraubt werden, die sie dann immer weniger erfüllen könnten; so schrieb die Psychiatrie-Zeitung Eppendorfer unter dem Titel – Kliniken droht Personalkollaps:
63 Prozent der stationären Psychiatrien haben Probleme, offene Arztstellen zu besetzen,„Drei von vier Psychiatrien in Deutschland sind deswegen nicht ausreichend investitionsfähig“, so der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß. Er sprach von einem „besorgniserregenden Ausmaß“, den der Fachkräftemangel in der Psychiatrie angenommen habe, siehe hier.

Also tut´s denen offensichtlich weh, wenn wir uns mit der G-BA solidarisieren. Verdi im Verbund mit den psychiatrischen Organisationen heulten auf und versuchen sogar zu erpressen: „Wir machen Verwahrpsychiatrie, sperren mehr Leute ein.“ Das ist pure Nötigung, bzw. Erpressung, wenn es nicht sogar Geiselnahme zu nennen ist.
Der Eppendorfer schreibt daraufhin, wie geschockt man über den Beschluss sei, unsere Unterstützung also ins Schwarze getroffen hat:
Auf eine irreführende Presseerklärung der Deutschen Krankenhausgesellschaft hin, gab es eine Reaktion des G-BA, der dem Angriff mit einer Kontra-Presseerklärungen entgegengetreten ist – sehr lobenswert, Zitat aus: https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen/815

„Deshalb hat diese [stationsbezogene] Dokumentation überhaupt nichts mit „Kontrollwut“ oder der Verhinderung von modernen Versorgungsangeboten zu tun, sondern ist schlicht und ergreifend dem Patientenschutz geschuldet. Ich finde es sehr bedauerlich, dass dies zum einen von der DKG nicht akzeptiert wird und zum anderen in der erwähnten Presseerklärung so undifferenziert dargestellt wird.“

Inzwischen ist der Beschluss des G-BA veröffentlicht, siehe hier, und wird ohne weiteren Einspruch des Gesundheitsminister verbindlich 🙂

Wahlprüfsteine für die Landtagswahl in Thüringen

Wahlprüfsteine der  Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener
für die Landtagswahl am 27.10.2019 in Thüringen

Die Fragen unten hat die-BPE der CDU, SPD, FDP, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/GRÜNE jeweils mit der Bitte um Antwort als Wahlprüfsteine und mit einem Hinweis auf die anschließende Veröffentlichung gestellt. Die Ergebnisse der Umfrage: Lesen Sie mehr »

Wir trauern um Wolf-Dieter Narr

Sehr traurig müssen wir berichten, dass am 12. Oktober unsere große Stütze, der dritte Empfänger des Freiheitspreises der Irren-Offensive, Wolf-Dieter Narr verstorben ist.
Das Grundrechtekomitee hat eine Pressemitteilung dazu veröffentlicht.
Nachrufe von Peter Grottian im Tagesspiegel
von Claus Leggewie in der Süddeutschen
von Rudolf Walther in der Taz
Ein Video der Freunde von Wolf-Dieter zu seinem 80 Geburtstag, siehe hier: https://youtu.be/ieSpdlVOMtQ
Seine gesammelten Schriften und wo sie zu finden sind (viele im Internet): https://wolfdieternarr.de
Ein Video, wie er im Foucault Tribunal 1998 kurz und bündig argumentiert hat, hier Minute 3:54 bis 6:09: https://youtu.be/jHvruV_Jdx4?t=234
Bilder vom 5. Russell Tribunal 2001 zur Frage der Menschenrechte in der Psychiatrie, das Wolf-Dieter Narr massgeblich mit getragen hat.

Wolf-Dieter Narr wurde am 22.10. zu Grabe getragen. Sein Grab befindet sich nur ca 25 m von dem von Rudi Dutschke entfernt auf demselben Friedhof.

Wie vielfältig Wolf-Dieter Narr uns mit Wort und Schrift geholfen hat, ist an dieser Übersicht zu sehen:
2015 Nachgefragt – die Reform der Zwangsbehandlung mit Neuroleptika in der Praxis der Betreuungsgerichte Lesen Sie mehr »

Heuchelei statt Selbstbestimmung

Offener Brief an

Bundesarbeitsgemeinschaft der
Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Thomas-Mann-Str. 2-4
53111 Bonn

Bundesarbeitsgemeinschaft
Psychiatrie-Erfahrener e.V.
Geschäftsstelle:
Vorbergstr. 9a
10823 Berlin
www.die-bpe.de
die-bpe@berlin.de

Heuchelei statt Selbstbestimmung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Zunächst vielen Dank, das Sie uns durch Ihre im August 2019 veröffentlichte Stellungnahme zur Reform des Betreuungsrechts auf das Zwischenergebnis des BMJV aufmerksam gemacht haben.
Da wir allerdings einige Stellen in Ihrer Stellungnahme gefunden haben, die wir für bedenklich halten, möchten wir Sie darauf mit diesem offenen Brief hinweisen und gemeinsame Handlungsstrategien vorschlagen.

Festzuhalten ist, dass ältere Menschen und insbesondere alle Menschen, die mit der Psychiatrie Erfahrungen machen mussten, von den Entmündigungen betroffen sind, die seit 1992 irreführenderweise „Betreuung“ genannt werden (Zur Erinnerung: so entmündigt sind sogar zwangsweise Amputationen und gewaltsames psychiatrisches Elektroschocken möglich, § 1906 a BGB). Wir unterstellen deswegen ein gemeinsames Interesse und hoffen auf ein gemeinsames Vorgehen bei den Fragen einer grundlegenden Reform zu einem Betreuungsrecht, das tatsächlich diesen Namen verdient. Lesen Sie mehr »

Tests in der Psychiatrischen Klinik noch viel verheerender

Wie die Zwangspsychiatrie auch nach 1949 ihre Opfer weiter misshandelte und zu Versuchsobjekten erniedrigte, wird in der Schweiz anhand des Beispiels von dem Chefarzt der Klinik in Münsterlingen, Roland Kuhn, nunmehr im 5. Jahr aufgearbeitet, siehe:
13. Februar 2014: Schweiz: Aufarbeitung illegaler medizinischer Versuche geht weiter
3. November 2016: Psychiatrische Menschenversuche auch ohne Nazi-Regime, Teil II
Nun sind aktuell auch die Beträge bekannt geworden, die Roland Kuhn mit seinem verbrecherischen Tun von seinen Auftraggebern bekommen hat: Roland Kuhn soll dafür zwischen 1940 und 1980 3,5 Millionen Franken erhalten haben.
Siehe Bericht in der Aargauer Zeitung,
den Bericht eines seiner Opfer, Walter-Emmisberger hier,
und hier im Tagblatt,   Zitat daraus:
Im Auftrag des Kantons Thurgau arbeiteten Historiker den «Testfall Münsterlingen» auf. Das Buch mit den Ergebnissen zeigt auf, dass der Umfang der durchgeführten Tests in der Psyichiatrischen Klinik noch viel verheerender war, als bisher angenommen….