Sprachliche Entgleisung

Mit der gestern bekannt gemachten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zur Sterbehilfe dürfte die PatVerfü wesentlich gestärkt worden sein. Denn Artikel 1 und 2 des Grundgesetzes werden so verknüpft, dass die Freiheit zu einer Selbsttötung unmöglich zu machen gegen die grundgesetzlich geschützte Würde verstößt. Der Gesetzgeber darf mit seinen Instrumenten nur versuchen sicherzustellen, dass die Entscheidung, das eigene Lebenende herbeizuführen, frei gefasst wird, also tatsächlich dem Willen der Person entspricht. Der Präsident des BVerfG, Voßkuhle, hat es so ausgedrückt, Zitat siehe hier:

Die Anerkennung des Rechts auf Selbstbestimmtes Sterben versagt dem Gesetzgeber zwar nicht, allgemeine Suizidsprävention zu betreiben und insbesondere krankheitsbedingten Selbsttötungswünschen durch Ausbau und Stärkung palliativ medizinischer Behandlungsangebote entgegenzuwirken, er kann und muss auch denjenigen Gefahren für die Autonomie und das Leben entgegentreten, die in den gegenwärtigen und absehbaren realen Lebensverhältnissen begründet liegen und eine Entscheidung des Einzeln für die Selbsttötung und gegen das Leben beeinflussen können. Der insoweit auch legitime Einsatz des Strafrechts zum Schutz der autonomen Entscheidung des Einzelnen über die  Beendigung seines Lebens findet seine Grenze aber dort, wo die freie Entscheidung nicht mehr nur geschützt, sondern unmöglich gemacht wird.

Das ist ein starker Vorbehalt gegen die Zwangspsychiatrie!
Das Urteil ist vollständig hier nachzulesen.
Zur Berichterstattung sei nur auf diese zwei Tagesschauberichte hingewiesen: https://www.tagesschau.de/inland/sterbehilfe-urteil-103.html
und  https://www.tagesschau.de/inland/sterbehilfe-urteil-analyse-101.html

Grauenhaft zu sehen ist allerdings, wie offenbar arglos vom BVerfG, wie in der Berichterstattung oder z.B. bei der Humanistischen Union das Wort und der Begriff „Medikament“ verwendet wird, wenn tatsächlich von einem tötlichen Gift die Rede ist. Es handelt sich bei einem so selbst herbeigeführten Tod selbstverständlich um eine Vergiftung. Wer jedoch das Mittel für eine tötliche Vergiftung „Medikament“ nennt, medizinalisiert das Töten und ephemisiert Totmachen zu einer ärztlichen bzw. medizinischen Aufgabe. Es ist aber das Gegenteil von Heilen und nicht schaden zu dürfen. Dieser schwere begriffliche Fehler markierte ideologisch das Eingangstor zum ärztlichen Massenmord in Deutschland von 1939-1949. Thomas Szasz schrieb dazu:

… Die Guillotine und die Gaskammern wurden von Ärzten entwickelt. Der medizinische Holocaust der Nazis war ein hemmungsloses Euthanasie-Programm, das von Ärzten geplant und durchgeführt wurde….

….Wir sollten den ärztlich assistierten Suizid nicht nur als sozialpolitische Maßnahme ablehnen, sondern auch als Sprachkonvention, und das insbesondere so lange, wie der Suizid illegal ist – verboten durch Psychiatriegesetze und bestraft durch psychiatrische Vertreter des Staates
Wörter spielen eine große Rolle. Wir müssen sehr sorgfältig mit der Wahl der Bezeichnungen für die Personen sein, die Suizidbeihilfe geben oder erhalten. Wenn wir die Empfänger solcher Hilfen »Patienten« nennen und jene, die sie geben, »Ärzte«, dann ist das Sterben mittels solcher Unterstützung ipso facto eine »Behandlung« und der ärztlich assistierte Suizid wird zu einer genauso anerkannten Todesursache, wie das Sterben aufgrund einer Krankheit. Zusammengefasst: Die juristische Definition des ärztlich assistierten Suizids als einer nur durch Ärzte durchführbaren Maßnahme erweitert die medizinische Kontrolle individuellen Verhaltens (insbesondere am Lebensende) und schwächt die Patientenautonomie. (Quelle hier)

Notgedrungen Gewaltfreiheit – geht doch!

Unter dem Titel:
Ohne Zwangsmaßnahmen in Israel –
eine unerwartete Erfahrung
hat Martin Zinkler für das Heft 1/2020 von Recht & Psychiatrie einen Bericht aus Israel übersetzt. Daraus zitieren wir:

Im Jahr 2014 während des Konflikts „Protective Edge“ zwischen Israel und der Hamas in Gaza war die Stadt Beersheva vier Wochen lang häufigen Raketenangriffen ausgesetzt. Alle Fixierungen (4-Punkt-Fixierungen) und Isolierungen (Einsperren in einem gepolsterten Raum) waren während dieser vier Wochen verboten, damit alle Patienten innerhalb von 30-45 Sekunden in raketensichere Räume gebracht werden konnten. Während  des gesamten Monats ohne Fixierungen und Isolierungen fanden die Teams der psychiatrischen Klinik in Beersheva alternative Lösungen. Dabei wurde improvisiert und es gab keine Zwischenfälle, bei denen jemand zu Schaden kam, weil es keine Fixierungen und Isolierungen mehr gab.
Diese Erfahrungen machten Mut für die Implementierung eines Programms, das ohnehin schon seit zwei Jahren geplant, aber bisher noch nicht umgesetzt war:…

Martin Zinkler, der Chefarzt der Psychiatrie Heidenheim, setzt sich glaubhaft für eine gewaltfreie Psychiatrie ein. Er hat mit seinem Text: „Ohne Zwang – ein Konzept für eine ausschließlich unterstützende Psychiatrie“ ausbuchstabiert, wie das Ende der Zwangspsychiatrie der Anfang eines mit den UN-Menschenrechten konformen Unterstützungssystem würde, siehe: https://www.zwangspsychiatrie.de/2019/10/geht-doch-gewaltfreie-psychiatrie-jetzt-10435/
Mit dieser Übersetzung über die Geschehnisse in Israel zeigt er wieder, dass das ganze Gerede von der Alternativlosigkeit im Bezug auf psychiatrische Gewalt schlicht gelogen ist und es – wenn es sein muss – also auch ohne Fesseln und Isolieren geht.
Tatsächlich ist es nur eine Vortäuschung, ein Vorwand, um den Wunsch und Willen nach der psychiatrischen Repression für den Machterhalt zu kaschieren.

Versuchskaninchen Heimkind – Doku in der ARD

Am 3.2. wurde spät nachts im ARD die Dokumentation Versuchskaninchen Heimkind gesendet:  https://tinyurl.com/unblxg9
Das Video kann ein Jahr lang hier angesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=1qBrKxx7XOU

Heime, Ärzte und Pharmakonzerne in Komplizenschaft
Es ist ein Skandal, der lange verschwiegen wurde: Seit Beginn der Bundesrepublik bis in die 1970er Jahre werden Kinder und Jugendliche  in Heimen und Psychiatrien Opfer von Ärzten und Pharmakonzernen: Sie werden mit Medikamenten ruhig gestellt, für medizinische Versuchsreihen missbraucht sowie schmerzhaften und schon damals umstrittenen Diagnoseverfahren unterzogen. Bis heute leiden viele von ihnen unter den Folgen.
In den Wirtschaftswunderjahren wird die glückliche Kleinfamilie zum gesellschaftlichen Idealbild. Verhaltensauffällige Kinder sowie Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen dagegen werden oft in völlig überfüllte Heime und Psychiatrien abgeschoben, wo sie weitgehend von der Außenwelt abgeschottet und oft einer autoritären Erziehung ausgeliefert sind. In vielen Heimen werden Kinder mit Medikamenten voll gepumpt, damit sie ruhig gestellt werden. Doch damit nicht genug: In Zusammenarbeit mit Pharmakonzernen nutzen Ärzte die Situation in solchen Einrichtungen aus, um auch neue Medikamente und Behandlungsmethoden auszuprobieren – und verstoßen dabei gegen schon damals geltende fachliche und ethische Standards. Ärzte, die von 1939-1949 am systematischen Massenmord an körperlich und geistig behinderten Kindern beteiligt waren, sind weiter verbrecherisch tätig, z.B. Dr. Hans Heinze, siehe Bild rechts oben

Bericht im Kölner Stadtanzeiger vom 4.2.2020:
Medikamententests in NRW-Kinderheimen „Wir waren die Versuchskaninchen“
Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat mit sechs Betroffenen gesprochen, siehe hier.

Wichtiges Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Psychiater/Innen stehen mit einem Bein im Gefängnis!

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hatte im Sommer 2018 die Rechte von Betroffenen gegen Fixierungen gestärkt. Mit der gestern bekannt gemachten, wichtigen Entscheidung macht es klar: Wir meinen das ernst. Und in der Begründung hat es neue Maßstäbe gesetzt:

a) Ob ein Eingriff in die persönliche (körperliche) Freiheit vorliegt, hängt dabei allein vom tatsächlichen, natürlichen Willen des Betroffenen ab. Fehlende Einsichtsfähigkeit lässt den Schutz des Art. 2 Abs. 2 GG nicht entfallen; die Freiheit ist auch dem psychisch Kranken und nicht voll Geschäftsfähigen garantiert. Damit beginnt das BVerfG eine Revision seines Urteils von 2011, in dem es Nicht-Einwilligungsfähigkeit als einzige Rechtfertigungsmöglichkeit für eine gesetzlich geregelte psychiatrische Zwangsbehandlung behauptet hatte – fälschlicherweise, wie hier bewiesen wird. Diesen Beweis scheint das Gericht nun zur Kenntnis genommen zu haben.

b) Ärzte und medizinisches Personal machen sich ab jetzt ganz leicht strafrechtlich schuldig – insbesondere der Körperverletzung bei einer Zwangsbehandlung – wenn sie ohne rechtswirksamen Beschluss (also endgültigen Beschluss) eines Gerichts Zwangsmaßnahmen ergreifen, die sich später als Unrecht erweisen. Das ist z.B. der Fall, wenn das Gericht ohne ein nachvollziehbares psychiatrisches Gutachten den Zwangsmaßnahmen zugestimmt haben sollte.
Deshalb ganz wichtig: eine PatVerfü zu haben, mit der man von vornherein jede psychiatrische Begutachtung rechtswirksam untersagt (§1901a BGB) und konsequent schweigen, wenn ein Psychiater mit einem zu sprechen versucht, sondern nur stereotyp auf die PatVerfü hinweisen. Dann darf kein psychiatrisches Gutachten entstehen.

c) In Zukunft in jeder entsprechenden Strafanzeige (Muster siehe hier) auf diese Entscheidung des BVerfG 2 BvR 1763/16 hinweisen, so dass die Staatsanwaltschaft informiert ist, dass die Ermittlungen gründlich zu führen und zur Anklage zu bringen sind, weil höchstrichterlich entschieden wurde, das in solchen Fällen ein öffentliches Verfolgungsinteresse mit dem Recht auf effektive Strafverfolgung besteht.

Die Pressemitteilung des BVerfG hier.
Die Tagesschau berichtete hier.

Durch eine Strafanzeige können kostenlos, ohne einen eigenen Anwalt, Ermittlungen durch den Staatsanwalt ausgelöst werden. Wenn das Strafverfahren Erfolg gehabt hatte, kann danach erfolgversprechend ein Zivilverfahren auf Schmerzensgeld geführt werden, und dafür wird dann der Anwalt von der Gegenseite bezahlt.
Letztes Jahr konnte auch für einen 2014 zurückliegenden Fall ein Schmerzensgeld von 12.000,- € erzielt werden, siehe das Urteil hier.
Bericht in der Frankfurter Allgemeine Zeitung hier.
Bericht im Ärzteblatt hier.

Ein schwerer Schlag gegen den Reduktionismus

Ein Stich ins Herz psychiatrischer Ideologie – Pressemitteilung des Kurt Gödel Freundeskreis Berlin:

Kurt Gödel Preis 2019 – ein schwerer Schlag gegen den Reduktionismus

Der Kurt Gödel Freundeskreis Berlin hat mit Unterstützung der Bergischen Universität Wuppertal den Kurt Gödel Preis 2019 mit dem Ziel ausgelobt, antireduktionistisches Wissen in Natur- und Geisteswissenschaften zu fördern. Das Preisgeld betrug insgesamt 15.000,- Euro.

Die Aufgabe des Preisausschreibens war eine Widerlegung des Reduktionismus.
Dazu wurde die beste Frage gesucht, die Reduktionisten beantworten müssten, dies jedoch nicht können und warum. Damit wurde eine so grundsätzliche und logische Argumentation gefordert, dass es hoffnungslos wird, reduktionistische Erklärungen mit Verweis auf künftig zu erbringende Beweise noch retten zu wollen.

Unsere Bilanz fällt insgesamt überaus positiv aus: die große Zahl von Beiträgen aus 4 Kontinenten hat bewiesen, welches Interesse an der Lösung der Aufgabe bestand und die Qualität der eingereichten Beiträge spricht für sich. Wir werden uns deshalb gemeinsam mit der Universität Wuppertal im Nachgang um eine Buchveröffentlichung möglichst vieler dieser Essays bemühen.

Unser ganz besonderer Dank gilt den drei Mitgliedern der interdisziplinäre Jury, Prof. Eva-Maria Engelen, Universität Konstanz, Prof. Christoph Benzmüller, FU Berlin und Dr. Oliver Passon, Bergische Universität Wuppertal, für die es nicht ganz einfach war, unter der großen Zahl hervorragender Essays die drei Preisträger auszuwählen.

Gemäß den Teilnahmebedingungen erhält den
1. Preis: Jesse Mulder für seinen Essay: The limits of reductionism: thought, life, and reality
Er weist nach, dass weder die Fragen nach Denken, noch nach Leben oder Realität reduktionistisch bzw. physikalisch geklärt werden können.

2. Preis: Georg F R Ellis für seinen Essay: Why reductionism does not work

3. Preis: Tim Lethen für seinen Essay: Monads, Types  and Branching Time – Kurt Gödel’s approach towards a theory of the soul

Alle drei Essays werden auf der Homepage des Kurt Gödel Freundeskreises veröffentlicht und können in der Homepage eingesehen werden.

Die zentralen Voraussetzung psychiatrischer Ideologie werden zersetzt

Kurt Gödel Preis

Der Kurt Gödel Freundeskreis Berlin hat zur Förderung antireduktionistischen Wissens in Natur- und Geisteswissenschaften den

Kurt Gödel Preis 2019

ausgelobt. Der Preis zielt auf die Zersetzung der zentralen Voraussetzung psychiatrischer Ideologie. Seit Urzeiten beruht die Psychiatrie auf der Behauptung, mentales Erleben, Seele, Geist usw. wäre im Gehirn zu finden, dort würde alles ursächlich generiert und deshalb sei dem Geist mit naturwissenschaftlichen Hirnforschungs-Methoden und der Neo-Nazi-Eugenik psychiatrischer Genetik auf die Spur zu kommen. Die bildgebenden Verfahren irgendwelcher „Hirn-Computer Tomographien“ seien bedeutungsvoller als die Tintenkleckse von Roschachtest Bildern. Dieser Kategorienfehler in der „Wurzel“ der Psychiatrie hat ein weites Umfeld, dass mit dem Wort bzw. Begriff „Reduktionismus“ zusammengefasst wird: Gedanke, Gefühle und Verhalten seien auf Hirnaktivitäten und diese auf Biologie, insbesondere auf Chemie und Physik als ursächlich zurückzuführen, also auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu reduzieren. Diesem reduktionistischen Phantasma ist auch geschuldet, warum mit Drogen, Insulinschocks, Lobotomie, Elektroschock usw. einer als „Krankheit“ konzeptionalisierten Verrücktheit begegnet wird und Zwang und Gewalt zur angeblichen „Heilung“ legitimiert werden könnten.

Da im Rahmen eines Essaywettbewerbs der Kurt Gödel Preis 2019 für die beste Frage vergeben wurde, die Reduktionisten beantworten müssten, dies jedoch nicht können und warum, werden der psychiatrischen Ideologie die Grundlagen entzogen. Einsendeschluss war der 30.9.2019. Die Jury hat inzwischen die Essays prämiert, die auf der Homepage des Kurt Gödel Freundeskreises veröffentlicht werden: https://www.kurtgoedel.de.

Wir finden, dass dieser Wettbewerb sehr gelungen ist. Die prämierten Texte sollten auf großes Interesse stoßen.

Geschichte der Irren-Offensive

Hinweis auf ein neues Buch:

Es geht auch anders!
Psychiatrie überwinden
Von der Anti-Psychiatrie-Bewegung der 70er bis Anfang der 80er Jahre

Klaus Dräger berichtet auf 251 Seiten aus persönlicher Sicht über das SSK, das Psychiatrie Beschwerdezentrum und die Anfänge der Irren-Offensive. Das Buch ist Werner Fuß gewidmet mit einem Nachwort von René Talbot.
Es kostet 19,80 € und kann bei dieser E-Mailadresse: holgerjuergens(ät)mail.de bezogen werden

Zwei Fernsehberichte

Im ZDF wurde in Frontal21 am 26.11. an einem handfesten Beispiel gezeigt, was Zwangsbetreuung anrichtet, siehe Video hier.
Der krasse Bericht verdeutlicht, warum unser offener Brief an die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) so wichtig und eine PatVerfü unentbehrlich ist.
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In RTL wurde am Montag, 2.12. eine weiterer Bericht von dem Wallraff Team über das Terror-Kinderheim gesendet. Er kann ab Minute 20 bis 50:10 hier runter geladen werden.

Besondere Warnung vor diesen Psychiatrien

Wer steht hinter:

Hans J. Grundler
Kaiser-Friedrich-Ring 61
65185 Wiesbaden
http://elektrokonvulsionstherapie.org/impressum ?

Herr Grundler ist der presserechtlich Verantwortliche für die Liste von Elektroschock-Kliniken in Deutschland, die in dieser Elektroschock-Werbe-Domain veröffentlicht wird: elektrokonvulsionstherapie.org/klinikuebersicht

Vor den Kliniken
in dieser Liste warnen wir, denn offensichtlich praktizieren sie psychiatrische Elektroschocks und es ist zu unterstellen, dass sie bereit sind, das auch mit Zwang und Gewalt zu tun, wie es Prof. Dr. Jochen Vollmann und Dr. Jakov Gather in vorgeblich „wissenschaftlichen“ Zeitschriften bewerben. RA Dr. Schneider-Addae-Mensah hat wegen dieser Werbung für erzwungenes psychiatrisches Elektroschocken Strafanzeigen wegen Volksverhetzung bei zwei Staatsanwaltschaften erstattet, siehe hier.

Ob sich die DGPPN hinter diesem Herrn Grundler versteckt, weil sie diese vollständige Liste lieber verheimlicht (siehe hier), oder ein Elektroschocker-Gerätehersteller oder sonst ein E-Schock-Lobbyist, mag dahingestellt sein, aber Kliniken, die elektroschocken, sollten gemieden werden. Ganz besonders gefährdet sind alle, die durch eine Betreuung entmündigt sind, weil der § 1906a BGB droht. Ohne eine PatVerfü kann aber auch diese Entmündigung u.U. gerichtlich aufgezwungen werden.

Demonstration beim DGPPN Kongress


Die-BPE hat 2019 vor dem DGPPN Kongress am Mittwoch, den 27. November im CityCube in Berlin mit dem Motto:
Gewaltfreie Psychiatrie Jetzt!
demonstriert und Sonderdrucke dieses Textes Ohne Zwang – ein Konzept für eine ausschließlich unterstützende Psychiatrie verteilt.