Die Legitimation der Zwangspsychiatrie löst sich in Nichts auf

Unterm Strich - Fazit: Am 12.3. wird die Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener zur Frühjahrstagung der Bundesdirektorenkonferenz 2026 am 23.-24.04.2026 in die Frankenalb-Klinik Engelthal in Eltville eingeladen (das ist die Konferenz der Chefärzte der dt. Psychiatrien) Wir haben uns mit einem Hinweis auf die Kapitulation des Psychiatrischen Diagnonsens freundlich bedankt.

Kapitulation des psychiatrischen Diagnonsens

Weder gab es, noch gibt es, noch wird es Biomarker für eine angeblich existierende "Psychischen Krankheit" geben, denn die Annahme von deren Existenz beruht auf einem Kathegorienfehler, einem logischen Fehler, so dass mit dieser Wortkombination nur Unsinn formuliert werden kann. Dieses Eingeständnis der völligen Ahnungslosigkeit der Psychiatrie wird jetzt endlich von den Spitzen der amerikanischen Psychiatrie gemacht, wie hier in Spektrum der Wissenschaften berichtet wird: Der größte Witz steht am Ende des Artikels:

Wissenschaftler haben noch keine zuverlässigen biologischen Marker gefunden, die Aufschluss darüber geben, ob jemand an einer bestimmten psychischen Erkrankung leidet. Am nächsten sind sie diesem Ziel bei der Alzheimerdemenz: Ärzte können ihre Patienten mittlerweile mit Bluttests darauf untersuchen.
Ausgerechnet "Alzheimer", das ...

Strafvereitelung psychiatrischer Gewalt

Die Verurteilung der brachialen Schäden, die mit psychiatrischem Diagnonsens angerichtet wurden, soll danach vereitelt werden. 3 Beispiele solcher Verantwortungslosigkeit in TV Berichterstattung:

  • Fixiert und bei lebendigem Leib verbrannt - das Geschehen in der Notaufnahme eines Pforzheimer Krankenhauses haben wir hier dokumentiert. Das Strafverfahren wurde jetzt eingestellt, obwohl das BVerfG in einem Beschluss festgelegt hatte...

Ärztliche Schweigepflicht verteidigen

Demonstration am 5. März 2026 ab 14:30 Uhr vor dem Quadriga-Forum, Werderscher Markt 13, in 10117 Berlin gegen das DGPPN-Hauptstadtsymposium der Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde:

Zwangspsychiatrie ist Folter - sofort stoppen! 
Mit Hilfe der DGPPN
  • soll in Niedersachsen mit einem novellierten Psychiatrie-Gesetz (NPsychKHG) die ärztliche Schweigepflicht aufgeweicht werden, indem Ärztinnen und Ärzte verpflichtet werden sollen, manche Menschen als angeblich „Geisteskranke“ einem bundesweiten polizeilichen Netzwerk zu melden....

Offener Brief an alle Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags

Niedersachsens Angriff auf die ärztliche Schweigepflicht, das Grundgesetz und die Menschenrechte

Sehr geehrte/r Landtagsabgeordnete/r

am Do 19.2. und am 19.3. tagt der Gesundheitsausschuss des  Niedersächsischen  Landtags und berät die beiden Entwürfe des „Gesetzes zur Neufassung des Niedersächsischen Gesetzes über Hilfen und Schutzmaßnahmen für psychisch Kranke“ (NPsychKHG). Beide sind ein böser Rückschritt, denn die Zwangspsychiatrie hat international einen historischen Zusammenbruch ihrer Legitimation hin zu nehmen. Wie inzwischen bekannt geworden ist, hat Mexiko schon 2022 gesetzlich anerkannt:

Alle psychiatrischen Zwangsmaßnahmen sind Folter.
Dieser Schritt macht zur Gewissheit, was Betroffene, Menschenrechtsorganisationen, WHO und UN‑Gremien seit Jahren sagen: Freiheitsentzug, Zwangsbehandlung und Fixierungen verletzen fundamentale Menschenrechte. Wenn ein Staat anerkennt, dass diese Praktiken Folter sind, dann kann kein anderes Land sie noch rechtfertigen, sie werden am zentralen Punkt zu einem menschen-rechtlich absoluten No-Go. Auch Deutschland und Niedersachsen sind jetzt verpflichtet, diese Realität zur Kenntnis zu nehmen und die Konsequenzen zu ziehen.
Doch Niedersachsen will alles noch schlimmer machen.
Der Entwurf dieses  NPsychKHG demoliert Grund‑ und Menschenrechte und würde Niedersachsen zu einem negativen Weltrekord-Halter machen.

Mexiko: Zwangspsychiatrie ist Folter

Unsere Pressemitteilung dazu:
Mexiko verabschiedet historisches Gesetz: Zwangspsychiatrie abgeschafft – umfassende Menschenrechtsreform trat in Kraft
Berlin/Mexiko-Stadt, 4.2.2026 – Mit der Veröffentlichung im Diario Oficial de la Federación am 16. Mai 2022 (letztes Update am 7.6.2024) hat Mexiko eine weltweit einzigartige Reform seines Gesundheitsgesetzes (Ley General de Salud) in Kraft gesetzt. Die Neuregelung des Kapitels VII (Salud Mental) markiert einen historischen Wendepunkt: Das Land schafft die Zwangspsychiatrie ab und richtet sein gesamtes System der psychischen Gesundheitsversorgung konsequent an den Menschenrechten aus.

Niedersachsens Angriff auf die ärztliche Schweigepflicht und das Grundgesetz

Niedersachsen versucht auf Bundes- und Länderebene durch eine Novellierung bzw. neue Gesetzgebung das Grundgesetz Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1 zu beugen, um so  Gesundheitsdaten angeblicher "Gefährder" wider die ärztliche Schweigepflicht an die Polizei durch zu stechen. Dafür versucht es durch einen Entschließungsantrag den Bundesrat, die Bundesregierung und im Weiteren den Bundestag zu gewinnen; am 30.1. soll der Bundesrat in zweiter Lesung einem Entschließungsantrag der Landes Niedersachsen zustimmen, siehe: www.bundesrat.de/tagesordnung Top 16. Das von dem BPE und die-BPE in Auftrag gegebene  Rechtsgutachten  unten von Dr. Schneider-Addae-Mensah (Bild oben) belegt dieses üble Ansinnen en détail.

Rita Süssmuth, steh uns bei!

Die Landesregierung hat am  Dienstag 20.1.2026 dem Entwurf eines „Gesetzes zur Neufassung des Niedersächsischen Gesetzes über Hilfen und Schutzmaßnahmen für psychisch Kranke“ (NPsychKHG) zugestimmt, die Einbringung in den Landtag beschlossen und das in einer Pressemitteilung veröffentlicht. 
Wir markieren die gefährlichsten Passagen in rot und kursiv und kommentieren anschließend:
Mit der vorliegenden Neufassung des Gesetzes wird das NPsychKG....

Tödlicher Brand im Helios-Klinikum Pforzheim

Karlsruhe, 04.01.2026. Der Brand am 02.05.2023 in der Notaufnahme des Helios-Klinikums Pforzheim hatte zum Tod eines fixierten Patienten geführt. ... K. verbrannte bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein. Für seine Fesselung gab es weder einen richterlichen Beschluss noch die rechtlich vorgeschriebene Sitzwache. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat deshalb Anklage gegen mehrere Ärzte und Krankenpfleger wegen Freiheitsberaubung mit Todesfolge erhoben, das Landgericht Karlsruhe das Hauptverfahren eröffnet, das nun am 29.01.2026 um 9.00 Uhr beginnt..

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