Alexandra Beek erklärt, wie man eine Psychiaterin wird

Alexandra Beek erklärte im Nachtcafé im SWR Fernsehen am 12.1. um 22.00 Uhr, wie einfach es ist, eine psychiatrische Fachärztin zu werden – und wie sie schlagartig zur Oberärztin beordert wurde. Mit der nun bekannt gemachten Gebrauchsanweisung von Alexandra Beek, könnten noch mehr Arbeitslose lernen, wie man die für so einen Job nötigen Dokumente perfekt herstellt.
Hier Youtube Video-Zitate aus der Sendung:

Wir berichteten bereits am 22. Juni 2017 über Alexandra Beeks phantastische Doktorarbeit, die zur Einstellung in die Berliner Forensik führte, siehe hier.

Alexandra Beek: „Die haben gefragt: „Worüber haben Sie denn promoviert? Wie hieß denn das Thema?“ Dann habe ich gesagt: „Grenzen und Möglichkeiten moderner Psychopharmakotherapie am Beispiel schizophrenen Residiuums“.“
ZDF: „Alexandra schildert Versuche, die sie sich nur ausgedacht hat. Die Reaktion des Fachgremiums überrascht Alexandra selbst.“
Alexandra Beek: „Dann wollten sie wissen, wie das Ergebnis war, dann habe ich gesagt: „Bei Menschen, die so lange hoch dosiert diese Medikamente genommen haben, hätte sich an deren Befinden nichts verändert. Auch ohne Medikamente nicht.“  Da wären sie ganz begeistert davon – das wäre ein wissenschaftlicher Durchbruch gewesen und interessant wohl.“
ZDF fragt: „Wollten sie die Doktorarbeit sehen?“
Alexandra Beek: „Nein – die gab’s ja auch nicht!“

In einer Psychiatrie ist also sowohl das Rosenhan Experiment mit den „Simulanten“ auf der Patientenseite, als auch das sog. „Postel-Experiment“ mit „Simulaten“ auf der Ärzteseite  jederzeit wiederholbar. Einfach deshalb, weil es gar keine psychische Krankheit gibt und so auch kein ärztliches Spezialwissen darüber geben kann. Dieses „Wissen“ wird von Psychiatern nur vorgetäuscht. Tatsächlich ist es ein Scheinwissen, besser ein Wortgestöber oder psychiatrischer Diagnonsens.
Besonders pikant war das Dritte „Postel-Experiment„: die perfekte „Ex-In“ Karriere von Henry T. vom behandelten „Psychisch Kranken“ zu einem Psychiater. Und er verdiente dabei 15 Monate lang monatlich 4300,- € brutto!  Wir berichteten darüber am 26. Oktober letzten Jahres, siehe hier.

Wir danken allen Dreien für ihren aufklärerischen Einsatz.

Schlagwörter:

, ,