Psychiater foltern III

zwang2_titel_klDass Psychiater die Spezialisten zum Brechen der Persönlichkeit, bzw. zur Kolonisierung des Subjekts, sind, beweisen die im Dezember 2014 von der Obama Regierung veröffentlichten Berichte über die Folterungen der CIA zwischen 2001 bis 2009: Es waren die beiden Psychiater James Elmer Mitchell und John Bruce Jessen, die für die Entwicklung, Ausbildung der Helfer und Überwachung ihrer Foltermethoden über 80 Millionen US$ bezahlt bekamen.
Der Schweizer „Blick“ berichtete am 15.12.2014:

Er verdiente Millionen mit CIA-«Verhören»
Jetzt spricht Doktor Folter
Insgesamt haben James Elmer Mitchell und John Bruce Jessen, die zuvor weder die islamische Kultur noch die arabische Sprache kannten, 20 Verhör-Techniken entwickelt. Davon sollen die Justizbehörden 10 unter anderem wegen zu großer Brutalität abgelehnt haben. (sic!)

Was Psychiater mit ihrer Zwangsbehandlung wollen, wussten wir schon immer, aber jetzt kann man es in einer Regierungsdokumentation nachlesen:

6. Schlag ins Gesicht
Mit gespreizten Fingern wird dem Häftling mitten ins Gesicht zwischen Kinn und Ohrläppchen geschlagen, wie Rizzo in seinem Buch beschreibt. Auch hiermit sollte das Opfer gedemütigt werden. Damit sollte der Gefangene «von der irrtümlichen Vorstellung befreit werden, dass er nicht körperlich verletzt würde». [fett von uns]

Die folgende Methode:

7. Nacktheit
Diese Technik wurde kombiniert mit anderen Methoden genutzt. Der Häftling wurde gezwungen, lange Zeit nackt zu stehen.

haben wir in der Irren-Offensive Nr. 13 Seite 13 im Zusammenhang damit diskutiert, dass bei Folterungen die angebliche „Informationsgewinnung“ nur eine vorgeschobene Rationalisierung ist, es tatsächlich jedoch um die Vernichtung, bzw. moderner, um die Kolonialisierung des Subjekts mit Zwang und Gewalt geht. Genauso wenig, wie es beim Foltern um „Informationsgewinnung“  geht, geht es um beim psychiatrischem Foltern um „Heilung“ einer gar nicht existenten „psychischen Krankheit“, sondern um den Geständniszwang, sich selbst als angeblich „psychisch krank“ zu bezichtigen, siehe Irren-Offensive Nr. 13:

In einem exzellenten Artikel in der Frankfurter Rundschau vom 4. Januar 2006 erklärt der Autor Alfred Mc Coy „Die Logik der Folter“. Den Vorwand angeblicher Informationsgewinnung überführt er mit einem schlagenden Beispiel der Lüge:

Während des gesamten Krieges gegen den Terror hat das FBI an seiner bewährten Methode vorschriftsmäßiger Vernehmungen festgehalten, die der kritischen Prüfung durch ein öffentliches Gerichtsverfahren standhalten können. In den Jahren vor dem 11. September führte die Bundespolizei sorgfältige Ermittlungen zu den Bombenanschlägen auf die Botschaften in Kenia und Tansania durch, baute in seinen nicht durch Zwang geprägten Verhören eine Beziehung zu den Verdächtigen auf, erhielt bis Mai 2001 genaue Informationen über Al Qaeda und erreichte die Verurteilung von vier Terroristen, die sich tatsächlich schuldig bekannten. Ein FBI Beamter, der an diesem Fall mitarbeitete, Dan Colemann, war entsetzt über die Zwangsmittel, die die Juristen der Regierung Bush der CIA nach dem 11. September genehmigten. „Haben diese Burschen je versucht, mit jemanden zu reden, dem man seine Kleider weggenommen hat?“, fragt er und gab gleich selbst die Antwort, „er schämt sich, ist gedemütigt und friert. Er wird dir alles sagen, was du von ihm hören willst, nur um seine Kleider wieder zu bekommen. Das hat keinen Wert… Brutalität funktioniert nicht. Das wissen wir. Außerdem verlierst du dabei deine Seele.“

Er zitiert den Rechtshistoriker John Langbein von der Yale University: „Die wichtigste Lektion der Geschichte ist, dass es nie möglich war, Zwang und Wahrheit vereinbar zu machen.“

Wenn der Vorwand Informationsgewinnung also eine Lüge ist, dann steht bei Folter offensichtlich im Mittelpunkt, dass es eine Terror Technik des Geständniszwangs ist . Damit bildet die psychiatrische Terror Technik des Gefügig-Machens mit der Drogenkeule, um mit medizinischen Voodoo und blanker Gewalt das Subjekt zu kolonialisieren, das Zentrum moderner Folter-Psychiatrie.

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