Warum der PatVerfü-Spot einen neuen Abspann erhalten hat

Der PatVerfü-Spot, der bisher bundesweit in über 50 Kinos gezeigt und im Internet 13.500 Mal angeschaut wurde, hat am 13. April 2012 einen neuen Abspann bekommen. Jetzt können wir auf den ultimativen Beweis für die Wirksamkeit der PatVerfü in unserem Spot hinweisen. “Aktion Mensch” hat uns dazu die Gelegenheit gegeben und der Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Berlin-Brandenburg hat sich dafür mit dem folgenden Brief bedankt.

Bei Youtube ist der Spot mit dem alten Abspann gelöscht worden. Den Spot mit neuem Abspann finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=0VUsRUHC0Pw

Mehr lesen »

Bericht von der Demonstration in Stuttgart

Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener e.V.
Sektion Baden-Württemberg

Bericht von der Demonstration am Dienstag, 20.3.2012 um 10 Uhr vor dem Eingang zum Sozialministerium von Baden-Württemberg, Schellingstr. 15 in Stuttgart.

Während der Demonstrationszeit versammelten sich im Sozialministerium die bezahlten PsychiaterInnen und ihre Helferlein, die in einem neuen PsychKG der Zwangseinweisung und Zwangsbehandlung wider die Behindertenrechtskonvention und Bundesverfassungsgericht ein legales Mäntelchen umhängen wollen.

Die Demonstration hatte das Thema:

Jetzt die gewaltfreie Psychiatrie schaffen und dem Terror nach innen ein Ende bereiten,…

Demo in Stuttgart

Demo in Stuttgart

Demoaufruf

Demonstration vor dem Sozialministerium Baden-Württemberg am 20.3.2012

Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener e.V.
Sektion Baden-Württemberg

Aufruf zur Demonstration am Dienstag, 20.3.2012 um 10 Uhr vor dem Eingang zum
Sozialministerium von Baden-Württemberg, Schellingstr. 15 in Stuttgart.


Während der Demonstrationszeit versammeln sich im Sozialministerium die bezahlten PsychiaterInnen und ihre Helferlein, die in einem neuen PsychKG der Zwangseinweisung und Zwangsbehandlung wider die Behindertenrechtskonvention und Bundesverfassungsgericht ein legales Mäntelchen umhängen wollen.

Die Demonstration hat das Thema:

Jetzt die gewaltfreie Psychiatrie schaffen und dem Terror nach innen ein Ende bereiten,…

Mehr lesen »

AG Ludwigsburg: Zwangsbehandlung unter Betreuung ist illegal!

Die gute Nachricht der Woche: die dritte Säule der Zwangspsychiatrie gefallen, die Zwangsbehandlung in einer Betreuung.

Mit Beschluss des Amtsgerichts Ludwigsburg vom 30.1.2012 8 XVII 8/2012 (hier oder hier) wirken die Beschlüsse des Bundesverfassungsgericht auch bei Menschen, die entmündigt wurden, sog. “Betreuung”, schon beim Amtsgericht durchschlagend.

So ist nach dem richtungsweisenden Beschluss zur Zwangsbehandlung in der Forensik , dem Beschluss zur Zwangsbehandlung in einer öffentlich
rechtlichen Einsperrung, UBG bzw. PsychKG nun endlich auch die Zwangsbehandlung auf Antrag eines Betreuers illegal. Das haben wir allen Amtsgerichten mitgeteilt.

Mehr lesen »

Freiheit statt Zwang: Weltpremiere des PatVerfü-Kinospots mit Nina Hagen

(Der Spot auf YouTube: http://youtu.be/0VUsRUHC0Pw)

Das Kino Mo­vie­mento am Kott­bus­ser Damm in Ber­lin ist rap­pel­voll. Mehr als 200 Men­schen sind zur Welt­pre­miere des PatVerfü-Kinospots gekommen, zu der der Lan­des­ver­band Psychiatrie-Erfahrener Berlin-Brandenburg e.V. am Diens­tag­abend (31.01.2012) ein­ge­la­den hatte. Un­ter den Ki­no­be­su­chern ist wie an­ge­kün­digt ein in­ter­na­tio­nal be­kann­ter Star: Um­ringt von Ka­me­ras war­tet auch Nina Ha­gen ge­spannt dar­auf, den PatVerfü-Spot, in dem sie selbst mit­ge­wirkt hat, zum ers­ten Mal auf der gro­ßen Lein­wand zu se­hen.

Weiter lesen: http://www.patverfue.de/weltpremiere-patverfue-spot-mit-nina-hagen

TAZ: Warum der Hochstapler Gert Postel Hochachtung verdient

Besser spät als nie: Helmut Höge hat sich in der TAZ vom 17.12.2011 für seine Verleumdung unseres Schirmherrn Gert Postel entschuldigt:

Echt irre
Warum der Hochstapler Gert Postel Hochachtung verdient

von Helmut Höge

Der Bremer Postbote Gert Postel ist derzeit neben dem süddeutschen Adligen Guttenberg wohl der bekannteste deutsche Hochstapler. Als “Dr. Dr. Clemens von Bartholdy” arbeitete er als Amtsarzt in Flensburg sowie als Stationsarzt in einer psychiatrischen Klinik bei Leipzig. Nachdem er aufgeflogen war, veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel “Doktorspiele”.

In einem Doppelband über “Hochstapler” der Zeitschrift Kultur & Gespenster bezeichnete ich ihn 2009 als “Charakterschwein”, weil er die ihm anvertrauten Patientinnen (Prostituierte und Suizidgefährdete) allzu rüde behandelt hatte. Er rief mich daraufhin an und beschimpfte mich. Danach versuchte er mit der Kollegin Barbara Bollwahn ins Geschäft zu kommen, aber sie war auch nicht begeistert von ihm (siehe taz vom 23. 11.).

Mehr lesen »

“Ich habe aber nicht gedacht, dass es so schrecklich ist in einem psychiatrischen Krankenhaus”

Tagesspiegel vom 06.12.2011

Nach drei Jahren in der Psychiatrie:
Simulant will endlich ins Gefängnis

Drei Jahre lang saß ein mutmaßlicher Räuber in der Psychiatrie. Gutachter hatten ihm abgenommen, “männliche Stimmen” hätten ihm seine Taten befohlen. Nun hat er sich als Simulant zu erkennen gegeben.

Lügen brachten dem Räuber einen Freispruch, die Freude aber war kurz. Joel B. landete als einer, den Stimmen kriminell machten, in der Gerichtspsychiatrie. Drei Jahre später will der 24-Jährige mit der Wahrheit geradewegs in die Strafhaft. Im Wiederaufnahmeverfahren versicherte er am Dienstag: „Das mit den Stimmen stimmte nicht.“ Er habe simuliert. Er wollte einer Haftstrafe entgehen und nicht als übler Gangster vor seiner Familie stehen. „Ich habe aber nicht gedacht, dass es so schrecklich ist in einem psychiatrischen Krankenhaus“, jammerte er.

Mehr lesen »

Neuropsychiatrie: eine Pseudowissenschaft

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8.11.2011: Da zappelt die Seele: Der neuropsychiatrischen Forschung fehle es

nicht nur an Daten und der nötigen Empirie, sondern vor allem auch an Glaubwürdigkeit. Steven Rose von der Open University in Großbritannien, ein Insider seit Jahrzehnten, sagte es unumwunden: “Es stimmt etwas nicht, wenn ich glauben soll, dass die Zebrafisch-Larve, die etwas aktiver in der Petrischale herumschwänzelt, ein geeignetes Tiermodell für Hyperaktivität sein soll.”

Kläglicher Zustand

Ein anderes Beispiel: Für die Schizophrenie hat die Genforschung zwischen 14 und 650 unterschiedliche Mutationen als mögliche Kausalfaktoren ins Spiel gebracht. Die Konfusion hat also in Jahrzehnten eher zu- als abgenommen. Und noch ein Indiz, das als starker Hinweis für die Grenzen der Biomedizin interpretiert wurden: Viele Pharmakonzerne, darunter Forschungsriesen wie Pfizer und GSK, haben ihre Entwicklungsabteilungen für neuropsychiatrische Leiden dicht gemacht. Da konnte Luca Santarelli von Hoffmann-La-Roche noch so vehement für das eigene Engagement werben, was etwa das erwachte Interesse an Wirkstoffen gegen Entwicklungsstörungen wie Autosmus angeht – in Wahrheit herrscht in der Branche ein kläglicher Zustand, eine veritable Innovationskrise. Biomarker zur Früherkennung von Geistesstörungen – bestensfalls im Experimentalstadium; wirkungsvollere Medikamente? Fehlanzeige.

 

 

Behinderung, Menschenrechte und Zwang (Gutachten Narr/Saschenbrecker/Wähner)

Das Komitee für Grundrechte und Demokratie hat anlässlich des Urteils des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG 2 BvR 882/09) vom 23. März 2011 bei Prof. Dr. Wolf-Dieter Narr, RA Thomas Saschenbrecker und RA Dr. Eckart Wähner ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das Komitee hat dieses Gutachten in Kurz- und Langfassung nun veröffentlicht.

Hier die Kurzfassung des Gutachtens:

Mehr lesen »

Aufruf zur Demonstration gegen Ärzte-Nazi-Erbhygiene

Ärzte-Nazi-Erbhygiene:
die Deutschen Psychiater sind wieder an ihrem Ausgangspunkt von 1932

2010 wählte die DGPPN Peter Falkai zu ihrem Präsidenten.
Dieser Präsident der DGPPN bereitet den „Weltkongress psychiatrischer Genetik“ im Oktober 2012 in Hamburg vor.
Um das Vergessen zu gewährleisten, wurde psychiatrische Eugenik in den 50er Jahren in psychiatrische Genetik umetikettiert: alter Wein in neuen Schläuchen.
Die psychiatrische Eugenik-Genetik war die Rechtfertigungsideologie für den systematischen ärztlichen Massenmord von 1939-1949, der von den Ärzte-Nazis “Euthanasie” genannt wurde. Vor aller Augen ist nun sichtbar, was die Heuchelei vom angeblichem „Gedenken“ der DGPPN letztes Jahr sollte: Ein “Gedenken”, um zu vergessen, damit endlich wieder die Zwecklügen der psychiatrischen Erbhygiene hemmungslos verbreitet werden können. So soll erreicht werden, dass damals, 1945, die Nazis nur eine Schlacht verloren hatten, aber nun der Ärzte-Nazi-Ideologie zum Sieg verholfen werden kann.

Zwei Hinweise sollen genügen, um zu erkennen, dass diese Ideologie nicht nur menschenverächtlich, sondern auch ein Lügengebäude ist: Da Homosexuelle, wie andere psychiatrisch Verleumdete, selten Kinder haben, ist es eine psychiatrische Erfindung, Homosexualität oder andere „Geisteskrankheiten“ könne man auf Vererbung zurückführen. Massensterilisation haben zwar den psychiatrischen Terror perfektioniert und der systematische Massenmord die Psychiatrien leergefegt, aber mit der typisch psychiatrischen Willkür konnten die psychiatrischen Stationen kurz danach wieder voll belegt werden. Alle Machenschaften dieser Erbhygieniker sind also nur ein Spiel mit der Angst vor Unangepasstheit zur gezielten Volksverhetzung.

Gegen diese Machenschaften rufen wir zur Demonstration vor den Kongress der DGPPN auf: am 23., 24. und 25.11.2011 jeweils von 8 – 11 Uhr im Zugang zum ICC in Berlin, der Fußgängerunterführung hier:

Psychiater – staatlich geschütze Verbrecher