Unser Herbst der Proteste

  • Totschlag durch Fixierung in der Psychiatrie?
    Demonstration am Samstag, 26. September, um 14 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln:
    Ausführlicher Bericht des Kölner Stadt-Anzeiges
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  • 7. Oktober 2026, ist von 14 bis 16 Uhr im Bundestag die Anhörung zur Gesetzgebung ambulanter ZwangsbehandlungAnmeldung hier
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  • Wir werden beim Entmündigungs-Gerichtstag am 22. – 24. Oktober in Erkner protestieren und Flugblätter verteilen. HelferInnen gesucht bzw. sind sehr willkommen.
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  • Aktion Psychisch Krank Tagung am 2. und 3. November in der Charité, Langenbeck-Virchow-Haus  Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin
    Titel „Verantwortung für seelische Gesundheit und Teilhabe – zwischen Personenzentrierung, Kostendruck und Ausgrenzung“
    Nur als Alibi sind auch Betroffene dabei. Nirgendwo kommt in dem Programm die gewaltfreie Psychiatrie vor. Dagegen protestieren wir und das Flugblatt im Anhang wird verteilt werden. Wieder bestätigt sich, dass wir die Sozialpsychiatrie beim Foucault Tribunal 1998 zurecht verurteilt haben.
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  • Psychisch Kranke unter Generalverdacht
    Immer wieder enden Begegnungen mit der Polizei für Menschen in psychischen Ausnahmesituationen tödlich. Der Staat reagiert mit Überwachung.

    Artikel von Anne Seek
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    Ärzteschaft wehrt sich gegen Aufweichung der Schweigepflicht
    Zitat aus deren Stellungnahme:

    Schweigepflicht ist Voraussetzung wirksamer Suizid- und Gewaltprävention
    Der Schutz des Patientengeheimnisses und der Schutz der Bevölkerung vor erheblichen Gefahren sind keine Gegensätze. Die DGPPN hat im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Psychisch-Kranken-(Hilfe)-Gesetze der Länder wiederholt darauf hingewiesen, dass eine pauschale Ausweitung des Informationsaustausches und insbesondere von Meldepflichten von Behandelnden an Sicherheitsbehörden nicht zu einer Verbesserung der Gefahrenprävention führen wird.
    Mit dem geplanten Gesetz zur Reform des Nachrichtendienstrechts wird diese pauschale Ausweitung noch dadurch verstärkt, dass hier im Rahmen von Vorfeldermittlungen einseitig hochvertrauliche Informationen erlangt werden können.

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    Taz Artikel vom  3.7.2018 Historiker über Verbrechen des systematischen ärztlichen Massen-Mords „Die Verfahren wurden eingestellt“.

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    Alles nur Geschwurbel? Macht uns das Angst oder ist das sogar wie die Ergophobie als Recht auf Faulheit zu begrüßen?
    „Spätestens in zehn bis 20 Jahren werden wir vermutlich ohnehin ganz andere Diagnosesysteme haben, andere Verfahren, andere Namen“, gibt die ADHS-Spezialistin zu bedenken. „Wir werden mehr auf die Mechanismen schauen, die hinter bestimmten Problemen und Symptomen stecken.“ Dann werde es vielleicht ein „Emotional-instabiles-Syndrom“ und ein „Aufmerksamkeitssyndrom“ geben. Zitat aus dem Artikel der Morgenpost