
Der Klassiker…
…in dem die Psychiatrie mal wieder beweist, dass sie ein politisches Verbrechen ist, das sie für die Herrschenden zur Unterdrückung von eigenwilligen Personen begeht. Durch deren Vorgehensweise in Russland wird das mal wieder überdeutlich demonstriert. Siehe Meldung der Deutsche Welle hier:
„Nach Putin-Kritik: Russischer Blogger landet in Psychiatrie“
Ein regierungstreuer Blogger in Russland wechselt die Seiten und greift Präsident Putin an. Zur Strafe wird er in eine psychiatrische Klinik in Sankt-Petersburg eingewiesen.
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Dazu passt wie die Faust aufs Auge, wie Niedersachsens Gesundheitsminister Philippi aus der geplanten Novelle des sog.
„Psychisch-Kranken-Gesetzes“ ein Polizeigesetz
zu machen versucht. Das berichtet die Arbeitsgemeinschaft Wippingen im Netz über die Tagung im Kloster Loccum am 18. – 20.3. , bei der auch der Herr Minister nach Zustimmung für seine Propaganda heischte, siehe hier: https://www.hallo-wippingen.de/wp/2026/03/gesundheitsminister-philippi-macht-aus-dem-psychisch-kranken-gesetz-ein-polizeigesetz/
Zitat daraus:
…Das bisherige Psychisch Kranken Gesetz (PsychKG) bekommt ein H verordnet zu Niedersächsisches Gesetz über Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen (NPsychKHG). Hört sich besser an, aber eigentlich geht es darum, dass Psychisch Kranke als Gefahr für die öffentliche Sicherheit betrachtet werden und in Menschen mit psychischen Erkrankungen vor allem das Fremdgefährdungspotential gesehen wird. Entsprechend sieht das Gesetz aus.
Die Psychotherapeutenkammer hat sich in einer Resolution klar gegen die Aufweichung des Gefahrbegriffs durch diesen Gesetzentwurf positioniert. Sie setzt sich für eine evidenzbasierte und wissenschaftlich fundierte Diskussion rund um das Thema Gewalt im Kontext psychischer Erkrankungen ein. Es gibt bei psychisch erkrankten Personen eben kein generell erhöhtes Gewaltpotenzial….
Sozusagen mit aller Gewalt wird dieses Gesetz von der Regierungsseite gedrückt, obwohl sogar das aktuelle Ärzteblatt von unserem Protest gegen die Propaganda-Hetze beim Hauptstadtsymposium der DGPPN Psychische Erkrankungen und Gewalt: Fachleute gegen einseitige sicherheitspolitische Schritte berichtet – Zitate daraus (fett hinzugefügt):
Wie stark das Spannungsfeld sei, zeige auch eine Kundgebung [siehe hier] vor und während des Symposiums. Diese stand unter dem Titel „Zwangspsychiatrie ist Folter – sofort stoppen!“
Das steht noch weiter unten:
Die Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen, gegen die man lange abgekämpft hat, habe durch die Debatte wieder zugenommen, sagten gestern mehrere Rednerinnen und Redner. Gegen Register oder die Weitergabe von medizinischen Daten an Behörden spricht aus Sicht der Fachleute, dass das Gewaltrisiko dadurch nicht gemindert werde.
Die Befürchtung ist vielmehr, dass dann die Bereitschaft Betroffener sinkt, Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich behandeln zu lassen. Insofern könnten derartige Schritte sogar kontraproduktiv sein, also das Gefahrenrisiko erhöhen.

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