Hurra, die JUMIKO ist da

Die Justiz-Minister-Konferenz der Länder (JUMIKO) hat bei ihrem letzten Treffen eine großartigen Beschluss zum Betreuungsrecht gefasst, siehe hier. Damit kann man vorhersagen, dass aus den Professionalisierungswünschen der Berufsbetreuer nichts mehr wird – einem entsprechenden Gesetz müsste der Bundesrat zustimmen und mit diesem Beschluss der JUMIKO ist das aussichtslos geworden. Damit hat die JUMIKO den Beschluss der Herbstkonferenz vom 9.11.2011 bestätigt, den sie als Resultat des Abschlussberichts einer Arbeitsgruppe zum Betreuungsrecht gefasst hatte, siehe hier. In ihren Empfehlungen hielt sie damals fest, Zitat:

Die Arbeitsgruppe spricht sich gegen eine gesetzliche Festlegung von Eignungskriterien sowie gegen eine abstrakt-generelle Regelung zum Berufsbild für Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer aus. (S.9, wiederholt auf S. 33)

(Eine detaillierte Argumentation zu unserer Forderung, siehe hier) Für diesen Beschluss wollten wir uns bei den Justizminister/innen bedanken und haben sie deshalb heute mit Blumen am Eingang des Versammlungsortes willkommen geheißen und skandiert:
Hurra, Hurra, die JUMIKO ist da.
Sie haben sich über diesen Empfang gefreut und der aktuelle Vorsitzende der JUMIKO sprach mit uns, siehe Bild links oben.
Außerdem erhielten alle mit den Blumen unser Flugblatt, siehe hier.

Bilder von unserem Danke JUMIKO Empfang und einige der Minister/innen siehe hier: https://www.zwangspsychiatrie.de/bilder-der-jumiko-demo.

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