Psychiatrische Menschenversuche auch ohne Nazi-Regime

zwangUnter dem Titel: Schreikrampf und gelähmte Zunge – Pharmatests an Heimkindern berichtet die WAZ am 19.10.2016:

Heimkinder aus NRW sollen in den 50er- und 60er-Jahren im großen Umfang Opfer von Medikamententests geworden sein. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsbericht der Krefelder Pharmazeutin Sylvia Wagner. Die Wissenschaftlerin hatte für ihre Doktorarbeit an der Uni Düsseldorf bundesweit 50 Studien von Pharma-Unternehmen ausgewertet, die solche Medikamententests belegten….

Siehe den ausführlichen Artikel hier.
Ein Beweis mehr, dass Psychiater für ihre Schreckensherrschaft kein Nazi-Regime brauchen.
Auch das Politikmagazin Fakt hatte in der ARD letzten Dienstag darüber berichtet.

Zum entsprechenden Thema berichtet der Norddeutsche Rundfunk in der Sendung Niedersachsen Aktuell am 18.10:

Das Sozialministerium will die Vergangenheit der psychiatrischen Landeskrankenhäuser in Niedersachsen aufarbeiten lassen. Unter anderem soll geklärt werden, welchen Einfluss Ärzte mit NS-Vergangenheit in der Nachkriegszeit hatten. In Kürze wird das Ministerium dazu einen entsprechenden Forschungsauftrag vergeben. Wissenschaftler sollen die Lebensläufe von Chefärzten und weiteren Verantwortlichen prüfen, die in den 1950er-Jahren und später in den psychiatrischen Kliniken in Niedersachsen gearbeitet haben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Landeskrankenhäuser in Göttingen, Hildesheim, Königslutter (Landkreis Helmstedt), Wunstorf (Region Hannover), Osnabrück, Wehnen (Landkreis Ammerland) und Lüneburg betrieben….

Siehe Bericht hier.

Schlagwörter: