Kommentar zum Protest gegen den Berliner WPA Kongress

Weißwasch-Versuch der Mordpsychiatrie misslungen…

…im Gegenteil, es ist sichtbar geworden, wie verbunden die Weltpsychiatrie mit der Mordpsychiatrie ist.

Eine Profession ist schwer verunsichert:

  • Machtverlust: Mit der PatVerfü kann man sich dem gewaltsamen Zugriff der Psychiatrie entziehen. Wenn es bisher auch nur in der BRD möglich ist, so zersetzt es trotzdem die Zwangspsychiatrie grundlegend, weil deren gewähnte absolute Notwendigkeit bzw. Unabdingbarkeit widerlegt ist. Der psychiatrische Gewaltapparat wird hinfällig.
  • Die Psychopharmaka-Forschungsgelder sind mangels Erfolgsaussichten gestrichen, die Grundlagenforschung hat gezeigt, dass grundsätzliche psychiatrische Annahmen falsch bzw. hinfällig sind. Thomas Insel, der Direktor des National Institut für Mental Health (NIHM in USA), hat am 29.4.2013 in einer NIMH-Veröffentlichung endlich eingestanden, das aller psychiatrischer Diagnonsens bisher keine Validität hatte!
  • Das wurde in der sog. „Nun Study“ besonders augenfällig: Sie ist für die psychiatrischen Konstrukte wie eine Kernschmelze – der Gau. Denn wenn eines als unbezweifelbares Hirn-Korrelat von zunehmender Vergesslichkeit im Alter und als angebliche „Krankheit Alzheimer“ identifiziert galt, dann war das die vermeintlich durch Hirnscans sichtbare Plaque im Gehirn. Aber das Gegenteil ist der Fall: „Ein auffälliges Ergebnis war die Abweichung des pathologischen Gehirn-Befunds (multiple Alzheimer-Plaques) von der wiederholt erhobenen psychischen/intellektuellen Leistungsfähigkeit derselben Personen zu Lebzeiten. Das heißt: Auch bei Personen, die bis unmittelbar vor ihrem Tod geistig anspruchsvolle Aufgaben lösen konnten, wurden bei der Sektion stark veränderte Gehirnbefunde festgestellt“, wie der tatsächliche Befund in Wikipedia kurz und bündig zusammengefasst wird. Damit hat sich selbst das als solidest geglaubte psychiatrisch-neurologische „Wissen“ über ein vermeintliches Leib-Seele Korrelat als reines Wortgestöber erwiesen.
  • Der der psychiatrischen Ideologie zugrundeliegende Reduktionismus ist widerlegt  – das ist physikalisch bewiesen, siehe hier!
  • Imageschaden: die UN-Menschenrechtsabteilung hat der Zwangspsychiatrie Folter vorgeworfen. Damit sind Psychiater zurecht als staatlich geschützte Verbrecher zu bezeichnen. Selbst der UN-Sonderberichterstatter on the right of everyone to the enjoyment of the highest attainable standard of physical and mental health, Dainius Pūras, hat in seinem Bericht gefordert, dass die Gewaltausübung in  der Psychiatrie beendet werden muss.
  • Das resultiert in dieser Aussage des Präsidenten der WPA, Dinesh Bhugra: Die Psychiatrie stecke tief in der Klemme. Es würden 10% der medizinischen Studenten gebraucht, aber es sind immer nur 4% und das schon seit langer Zeit. Er beschuldigt „Lehre und klinische Erfahrung“, als die Gründe, warum medizinische Studenten sich entscheiden, nicht in die Psychiatrie gehen. Er sagt, dass sie in  Großbritannien Probleme hätten, Inländer als Psychiater zu finden – darum müssten diese aus anderen Ländern übernommen werden.

Die Psychiatrie ist in ihrer Moral gebrochen, macht nun aber einen typisch machtarroganten Zug: Sie geht nach Deutschland, zum Schulterschluss mit der deutschen Psychiatrie, die von uns – insbesondere mit der PatVerfü – erfolgreich angegriffen um Entlastung gebeten hat. Sie hoffte, sich endlich durch internationale Anerkennung vom Massenmord-Geruch befreien zu können.
Aber statt einer Entlastung ist umgekehrt nur alles schlimmer geworden, weil:

  • wir bekannt machten, wie sehr die internationale Psychiatrie das Massenvernichtungsprogramm in Deutschland unterstützt hat.
  • zu dem psychiatrischen Massenmord von 300.000 Menschen in Deutschland nun weitere 60.000 Ermordete in der brasilianischen Zwangspsychiatrie bekannt geworden sind.
  • die als Alibi-„Gedenken“ inszenierte „Entschuldigung aller psychiatrisch Tätigen an allen indigenen Völkern“ an Hohlheit nicht zu überbieten ist. Heuchlerischer und peinlicher geht´s nimmer.
  • die DGPPN nun den BPE gegen sich aufgebracht hat. Der BPE demonstrierte erstmals und war empört über die Provokation, die WPA zu einem Weißwasch-Kongress nach Berlin zu holen. Das ist der gesamten Ärzteschaft bekannt geworden, siehe hier:
  • weil bei unserem Protest Dr. Martin Zinkler öffentlich für die gewaltfreie Psychiatrie Partei ergriff und in seiner Rede aussprach, dass es KEINE Notwendigkeit von Zwangsbehandlung gibt! Nach diesem Beweis bleibt also nur übrig, dass die 99 % der psychiatrischen Gewalt Ausübenden dies um der Gewalt Willen tun, also Macht zur Repression ausgeübt wird und um mit dem verbreiteten Terror Angst zu induzieren.

Fazit: Das Subjekt entkolonialisiert sich.
Seit unserem Protest gegen den Weltkongress 1999 haben wir erhebliche Fortschritte gemacht. Unser beständiges Unterminieren der zwangspsychiatrischen Mauern hat die Psychiatrie in ihren Grundfesten erschüttert. Dokumentiert in dem Protest gegen den WPA Weltkongress, ist die Psychiatrie in einer ähnlichen Situation wie damals, als sich 1980 die polnischen Arbeiter in öffentlichen Protesten dem Kommunismus entgegengestellt haben: Das Subjekt, dem die angebliche „Fürsorglichkeit“ galt, ist den „Fürsorglichen“ genauso abhanden gekommen, wie der polnischen Staatspartei die Solidarność Arbeiter. Diese selbsternannten „Fürsorglichen“ driften nur noch herum und versuchen das durch Geschäftigkeit in Arroganz der Macht zu übertünchen. Sie sind Unwillens das eigene Desaster zu erkennen und in sich zu gehen. So blähten sie zur Aufbesserung der Fassade den WPA Weltkongress durch die Zusammenlegung mit dem deutschen DGPPN Jahreskongress auf, um ein wohliges Massengefühl zu erzeugen, weil sich so viele Teilnehmer versammelten. In deren Schatten versucht sich die Zunft in einer Vorwärtsverteidigung mit der zu psychiatrischer Genetik umgetauften Erbhygiene dem Militär anzudienen und an Kriegsvorbereitung zu beteiligen, siehe hier. Die stressfesten Drohnenpiloten sollen so ermittelt werden können.

Aber das nutzt der Psychiatrie nichts mehr. Ihr wird letztlich nur noch die Quacksalberei und Voodoo, der Spuk von Placebomedizin, die Geistheilerei z.B. von Heilpraktikern, vielleicht auch noch die Teufelsaustreibung bleiben. Damit wird sie sich noch eine Weile über Wasser halten können, bevor sie ganz in der Geschichte der letzten Jahrhunderte und deren massenvernichtendem Medizin-Terror versinkt.

Bilddokumentation des Protests

Ein Kommentar der Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener