Das BVG Denkmal - ein Plagiat !
Flugblatt verteilt am 17. u. 18.1.2008:
Das BVG Denkmal - ein Plagiat !

Berlin soll in Ergänzung zu dem Denkmal für den Individualverkehr am
Rathenauplatz ein Denkmal für den öffentlichen Nahverkehr bekommen.
So löblich diese Idee auch sein mag – warum wird dazu ein Plagiat des
Denkmals für den Individualverkehr auf den Busbahnhof vor der
Philharmonie gestellt? Die zwei betonierten Cadillacs sind ja ganz
eindruckvoll und ausdrucksstark, aber als Plagiat davon ist ein
Beton-Bus langweilig und unkreativ– eben nur die Kopie einer
künstlerischen Idee.
Nun stellt sich allerdings die Frage, wer hat ein Interesses an so einem künstlerisch schwachen Betonklotz?
Da fallen zwei Veranstalter gleich ins Auge: Die Bundesregierung und das Land Berlin!
Denn genauso merkwürdig wie verlogen, als das Land die Plastik von
Richard Serra „Berlin Junction“ – zwar mit duldender Billigung des
Künstlers - irgendwann im 21. Jahrhundert auf einmal in ein „Mahnmal
für die Euthanasie Opfer“ umdeutete, so verlogen ist diesmal der
Versuch ein BVG Denkmal in ein „Mahnmal für die Euthanasie- Opfer“
umzudeuten: Offenkundig wird dabei nur eins: das Bemühen, Gedenken so
zu organisieren, dass es auch ja das Vergessen gewährleistet.
Nachdem die Verantwortlichen ein tatsächliches Gedenken mit den Mitteln
der Kunst, allerdings der Kunst der Betroffenen (siehe Gemälde von Paul
Goesch),

"Der zerstückelte Horus"
Paul Goesch geb. 1885 in Schwerin 1940 von Ärzten in Hartheim ermordet
Beruf: Kunstmaler, Regierungsbaumeister. Wie die folgenden Bilder,
straft dieses Werk alle Interpretationen von wegen "unergründliche
Tiefe" Lügen, beschreibt es doch in unmittelbarer Vorhersage die
Situation, in der sich der danach ermordete und wahrscheinlich
zerstückelte Künstler befindet!
das „Haus des Eigensinns“ 2002, endlich abgewürgt hatten, durfte auf
keinen Fall Licht auf die verantwortlichen Täter, Ärzte wie Karl
Bonhoeffer, fallen. Deshalb wurden die Assemblagen von Igael Tumarkin,
die er aus zwei gestohlenen Büsten dieses Nazi-Unrechtsarztes gefertigt
hatte, bei der Vernissage 2000 gleich vom Staatsschutz beschlagnahmt,
damit nur ja nie eine Diskussion über deren Dauerleihgabe an den
Bundestag entstehen möge.
Jetzt kann die Öffentlichkeit sehen, warum in ein BVG Denkmal ein
angebliches „Mahnmal für die Euthanasie Opfer“ phantasiert werden soll.
Die Vorschläge eines Gedenkens, das den Stachel der Geschichte spüren
ließ und Bedeutung für das heute hätte, soll endlich durch
Vergessen-machen übertüncht werden.
Um nur ja so weiter zu machen wie bisher, reichen dieser ideologischen
Gehirnwäsche prompt die willfährigen Zuwendungsempfänger des Staates
wie z.B. „Das Blaue Kamel“ und die Organisationen der Täterprofession,
die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie Psychotherapie und
Nervenheilkunde (DGPPN) im Bündnis mit der Bundesärztekammer, die Hand:
- Weitermachen mit den systematischen Menschenrechtsverletzungen und
folterartigen Zwangsbehandlungen in der Zwangspsychiatrie.
- Weitermachen wie vor 1933, verschärft durch zwangsweise Lobotomie und Elektroschocken, nur das systematische Morden wurde1948/49 eingestellt.
- Weitermachen mit der Neo-Nazi-Eugenik psychiatrischer Genetik, die
wieder vom Ethikrat hofiert wird und von der DGPPN mainstreamfähig
gemacht wurde.
und Irren-Offensive e.V.
siehe auch:
Karl Bonhoeffer und der Weg in den medizinischen Genozid
und
Die zynische Republik
Große Koalition verhindert "Haus des Eigensinns".
Die Opfer des ärztlichen Massenmords sind auch in dieser Republik nur eine Fleischmasse.
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