Beweis: Forensik-Psychiater wissen gar nix

Wie lächerlich und absurd die Vortäuschung ist, es gäbe psychiatrisches Wissen, wurde am Dienstag dieser Woche in der ZDF Dokumentation 37° eindrucksvoll bewiesen: Gert Postel als „Psychiater“ ist kein Einzelfall mehr, sondern kann zum Regelfall erklärt werden.
Alexandra Beek war „falsche“ Psychiaterin in Wuppertal (2 Jahre) und bleib in Berlin sogar im „Wilhelm-Sander-Haus„, im hoch gesicherten Forensik-Knast in der nach dem Nazi-Verbrechens-Arzt Karl Bonhoeffer benannten „Nervenklink“, unentdeckt.
Hier die bemerkenswerte Stelle bei Youtube:

 

Daraus der knalligste Ausschnitt tran­skri­bie­rt:

ZDF: „Wie es zur Anstellung von Alexandra B. kam, dazu schweigt das Krankenhaus. Damals, im Dezember 2015 gibt es etliche Bewerber für die ausgeschriebene Facharztstelle. Ein Gremium aus Oberärzten und der Klinikleitung führt die Bewerbungsgespräche. Dabei geht es vor allem um Alexandras Doktorarbeit.“
Alexandra Beek: „Die haben gefragt: „Worüber haben Sie denn promoviert? Wie hieß denn das Thema?“ Dann habe ich gesagt: „Grenzen und Möglichkeiten moderner Psychopharmakotherapie am Beispiel schizophrenen Residiuums“.“
ZDF: „Alexandra schildert Versuche, die sie sich nur ausgedacht hat. Die Reaktion des Fachgremiums überrascht Alexandra selbst.“
Alexandra Beek: „Dann wollten sie wissen, wie das Ergebnis war, dann habe ich gesagt: „Bei Menschenen, die so lange hoch dosiert diese Medikamente genommen haben, hätte sich an deren Befinden nichts verändert. Auch ohne Medikamente nicht.“  Da wären sie ganz begeistert davon – das wäre ein wissenschaftlicher Durchbruch gewesen und interessant wohl.“
ZDF fragt: „Wollten sie die Doktorarbeit sehen?“
Alexandra Beek: „Nein – die gab’s ja auch nicht!“
ZDF: „Sie ist offenbar sehr überzeugend: die Klinik stellt sie ein.“

Wer die ganze Dokumentation sehen will, findet sie in der ZDF-Mediathek hier.

Bitte merken: Alle PsychiaterInnen immer nur konsequent mit Herr Postel bzw. Frau Beek ansprechen.

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