Erfahrungen mit Entmündigung

Wir veröffentlichen hier die Erfahrungen, die Menschen mit irreführend „Betreuung“ genannter Entmüdigung gemacht haben und im Internet Forum der TV Sendung „Report München“ darüber berichteten. Da wir diese Zweit-Veröffentlichung ohne die ausdrückliche Genehmigung der Autoren vornehmen, bitten wir diese, falls Sie einen Einwand gegen diese Zweitveröffentlichung haben sollten, uns dies mitzuteilen.


Wegsperren in die Psychiatrie – Die Zwangseinweisung alter Menschen – Sendung vom 21.05.2007

Bitte, bleiben Sie an diesem Thema. Ja, es könnte einem Angst werden vor Alter und vor Menschen, die so unbarmherzig handeln. Wer gibt der Frau ihr Habe zurück? Nur, wenn in der Öffentlichkeit berichtet wird, kann man auf Änderung hoffen. Wissen diese „Täter“ nicht, daß sie sich einmal vor Gott verantworten müssen – gerade wie sie mit hilflosen Menschen umgehen? Danke und alles Gute!

Ursula


Wegsperren in die Psychiatrie – Die Zwangseinweisung alter Menschen – Sendung vom 21.05.2007

Respekt auch vor diesem 3. Beitrag in Sachen Machenschaften mit der Betreuung. Hoffentlich folgen noch weitere solcher Beiträge. Die Öffentlichkeit muss umfassend informiert und Bürger vor falschem Tun aus Unwissenheit gewarnt werden.

Berthold


Ohne eigenen Willen – Zwangsbetreuung in Deutschland – Sendung vom 12.03.2007

Liebe Mitbürger,

sollten Sie ein Familienmitglied haben, das aufgrund seines Alters gesundheitlich eingeschränkt ist bzw. ein krankheitsbedingtes Leiden hat und Sie oder jemand anders in der Familie zu der Auffassung gelangen sollten, dass durch eine „Betreuung“ eine klare Zuständigkeitsregelung für die Pflege des Familienmitglieds, das auch noch vermögend ist, geschaffen würde, Sie dann auch noch der Meinung sind, eine solche „Betreuung“ müsste beim Amtsgericht beantragt werden, dann irren Sie sich. Konkreter gesagt: Gehen Sie nicht zum Amtsgericht, das hat katastrophale Folgen. Gehen Sie auch nicht zu einem Rechtsanwalt, der wittert ein lukratives Geschäft und dieser macht dann mit dem Amtsgericht „gemeinsame Sache“. Mit dem Gang zum Amtsgericht liefern Sie Ihr Familienmitglied einer
juristischen Willkür aus, die Sie, auch wenn Sie der/die ältere und bevollmächtigte Sohn/Tochter sein sollten, durch nichts mehr unterbinden können. Ihr Familienmitglied wird – auch heimlich – vom Amtsgerichts-Richter zu Hause aufgesucht. Dabei ist ein Arzt für gewollte „Gutachten“ und noch eine Person des Gesundheitsamtes. Das Familienmitglied wird alleine, d.h. Sie dürfen nicht dabei sein, unter Missachtung der Persönlichkeits- und Menschenrechte von den Dreien mit anmaßenden Fragen gequält und psychisch terrorisiert (man nennt das psychisch untersucht). Damit rechtfertigt diese „Amtsarzt“ sein machenschaftliches „Gutachten“, das der Amtsgerichts-Richter für sein „Betreuungs“-Beschluss benötigt. Da das „Betreuungs“-Opfer vermögend ist, wird ein Rechtsanwalt als „Berufsbetreuer“ bezeichnet) per Richterbeschluss zum „Betreuer“, der angeblich eine Hilfe sein soll, bestellt. Mit diesem Beschluss wird das Opfer entmündigt und enteignet. Der Rechtsanwalt bekommt u.a. die „Vermögenssorge“, d.h. das Opfer kann nicht mehr über sein Geld verfügen. Ab dann bekommt das „Betreuungs“-Opfer nicht mehr seine Rente, sondern nur noch ein Unterhaltsgeld. Ab dann kann sich der „Betreuer“-Rechtsanwalt am Vermögen des Opfers bereichern. Er kann mittels eines Vorwandes das Opfer seines Hauses zwangsentfernen, deportieren und in eine Psychiatrie bzw. in ein Altenheim einsperren lassen. Denn dann hat das Opfer sein Wohnrecht in seinem Haus verloren und das Haus steht dem Rechtsanwalt zu Verfügung. Dieser „Betreuer“-Rechtsanwalt kann die Schenkungen und die Erbschaftsregelung des Familienmitglieds bzw. „Betreuungs“-Opfers für die Kinder widerrufen, d.h. die Kinder verlieren die Schenkung und das Erbe. Er kann sich dann auch an diesem Vermögen bereichern. Deshalb: Gehen Sie auf keinen Fall zum Amtsgericht. Geben Sie diese Warnung an alle, die Sie kennen, weiter. Sprechen Sie
über diese menschenrechtswidrigen Machenschaften und als „Betreuung“ deklarierten Verbrechen wo auch immer es sich bietet, damit sie alle gewarnt sind. – Auch Sie, Herr B. Hohmann. Mein Familienmitglied wurde ausgenommen und nach 22 Monaten zu Tode „betreut“!

Bert


Ohne eigenen Willen – Zwangsbetreuung in Deutschland – Sendung vom 12.03.2007

Mit Interesse habe ich Ihren Beitrag verfolgt. Ich kämpfe schon über 6 Jahre, um die Betreuung für meine Mutter zu bekommen, wie sie es auch gewünscht hatte.(Vollmacht und beim Notar festgeschrieben.). Ein Berufsbetreuer hat meine Mutter vor drei Jahren in ein Pflegeheim eingewiesen, nachdem sie von einem Bruder mit Gewalt von der Strasse aus – weg zu sich nachhause geschleppt wurde. Der Betreuer sagte darauf:“DAs HICKHACK geht mir auf die Nerven, jetzt kommt sie in ein Heim. Was meine Mutter im Heim erlebte, ist unbeschreiblich. (Valium bis sie nicht mehr laufen konnte, der Arzt der dies erkannte und anprangerte wurde vom Betreuer kurzerhand ausgetauscht. Der zweite Arzt legte nach drei Monaten die Behandlung nieder wegen diesem Betreuer. Der Betreuer gab im Heim Anweisung, dass die Kranke nicht mehr aus dem Bett genommen wird. Fünf Monate musste sie im Bett bleiben. Mir wurde verboten (unter Androhung von Hausverbot), sie aus dem Bett zu nehmen (Bin selbst examinierte Pflegekraft). Erst als ich Anzeige erstattete, wurde ein Rollstuhl bestellt und sie kam wieder täglich aus dem Bett. Doch die ganzen Umstände (sie sitzt jetzt tägl. festgegurtet in Rollsuhl in einem Einzelzimmer) hat sie völlig zerstört. (Alzheimer). Für diese Quälerei muss ich monatl. 1.000,.– plus 90.– Euro Taschengeld zuzahlen. Dann hat dieser Berufsbetreuer noch eine Klage (im Namen meiner Mutter gegen mich geführt), ich würde keine Heimkosten bezahlen, obwohl ich nachweislich keine Rechnungen bekommen habe. Dies sind nur einige wenige Punkte, was Berufsbetreuer mit den Menschen tun. Die Gerichte wissen davon und decken diese „Betreuer“.

C. Janke


Ohne eigenen Willen – Zwangsbetreuung in Deutschland – Sendung vom 12.03.2007

Hallo,
mir ist das gleiche passiert, wie Sie in der Sendung zeigten. Obwohl ich eine Generalbetreuungsvollmacht hatte, wurde mir diese durch das Vormundschaftsgericht entzogen und auf gesundheitliche Belange gekürzt. Ich hatte viele Prozesse im Landgericht darüber geführt und alle verloren. Ich habe sogar dann verloren, als ich nachweisen konnte, dass mein Vater keine Ernährungssonde hat, siehe Krankenhausoperation, das Gesundheitsamt bestätigt die Sonde, die gar nicht da war, ich habe trotzdem verloren. Ein Betreuer, Freund des Vormundschaftsgericht, kann machen was er will, solange Geld, Haus und Vermögen da sind. Ich hatte meinen Vater von Baden-Württemberg in ein anderes Bundesland verlegen lassen, um diese Leute loszuwerden, aber das Saarland sagte dazu, dass alles trotzdem weiter vom Ursprungsort betreut werden kann. Obwohl ich Generalerbe durch Vertrag war, hatte ich keine Chance. Es besteht nur dann kein Interesse, wenn kein Vermögen da ist. Effektiv hat man keine Rechte!

Liebe Grüße,

E. Schmierer


Betrogen und ausgenommen – Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007

Hallo,
sehr guter Bericht. Wir haben das gleiche Problem und kommen trotz guten Anwalts nicht weiter. Meiner Meinung liegt das am Gericht und an den Richtern, die einfach mit den Betreuungsfällen überfordert sind. Unser Betreuer hat uns und unserer Familie 6 Wochen lang verboten, mit der Mutter zu telefonieren, sie zu besuchen. In einem Jahr war dieser Betreuer nur zwei Mal im Altenheim, auch Post von uns wurde vom Betreuer unterschlagen. Es werden nie Papiere vorgelegt – auch nicht dem Anwalt. Sogar das Altenheim ist entsetzt, dass sich der Betreuer nur mit Prozessen gegen die Angehörigen beschäftigt und so das Geld der Mutter verprasst, die gar keinen Prozess will gegen
die Familie.
Politiker wie Frau Renate Schmidt interessiert das garnicht.
Wir sind hier kein Einzelfall und sogar der Anwalt ist machtlos.

Für mich ist das eine Schande, wie mit alten Leuten umgegangen wird!
MFG
[!]

R. Domiselsky


Betrogen und ausgenommen – Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007

Ich habe in meiner Praxis als Allgemeinärztin einen eklatanten Fall von Fehlverhalten eines professionellen Betreuers, eines Rechtsanwaltes, erlebt.
Wahrscheinlich war die Betreuung auch ein Geschäft für ihn, aber schlimm war, dass er die Familie des Betreuten entwürdigend behandelt hat. Die Mutter des Betreuten lebte über viele Monate in Angst und Schrecken vor diesem Mann, konnte sich aber ohne Hilfe und Einsatz anderer nicht von diesem befreien. Schließlich gelang es mit Hilfe einer anderen Anwältin, dass der professionelle Betreuer gegen eine Betreuerin aus der entfernten Verwandtschaft ersetzt wurde. Niemand machte sich gleich zu Anfang des Betreuungsproblems die Mühe, nach einer so naheliegenden Lösung zu suchen.

Wenn Herr Burkhard Happe im Forum sagt, dass mit dieser Sendung ein ganzer Berufsstand diffamiert wurde, so stimmt das überhaupt nicht. Aber es ist die Pflicht der Medien, Mißstände in jedem Berufsstand aufzuzeigen und „schwarze Schafe“ zu ermitteln.
Im Betreuungsrecht müßte noch vieles zum Besseren geändert werden. Eine Qualitätskontrolle, die bei Ärzten üblich ist, müßte gerade für die professionellen Betreuer und auch für die Richter eingeführt werden, die ehrenamtlichen Betreuer werden sowieso über das Vormundschaftsgericht kontrolliert.
Die R i c h t e r , die ja den Betreuer einsetzen müssen, sollten verpflichtet werden, die zu Betreuenden und deren Familienangehörige (wenn es denn solche gibt), über die Folgen genau aufzuklären. Den meisten ist gar nicht klar, daß der Betreuer nun über die Konten und Sparbücher des Betreuten verfügen darf.
Daß der frühere Vormund seit einigen Jahren B e t r e u e r genannt wird, ist irreführend. Gerade alte Menschen sehnen sich nach echter Betreuung, was sie bekommen ist Bevormundung.

Dr. med. D. Thonke


Betrogen und ausgenommen – Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007

Es ist einfach erschreckend, daß Menschen sich an wehrlosen Mitmenschen bereichern, sie unterdrücken. Das Rechtssystem unseres Staates erschreckt mich wieder einmal. Warum kann ein Rechtsanwalt nichts erreichen?Wissen diese Herren Richter und Verwalter nicht, daß sie für alles Tun einmal vor Gott Rechenschaft ablegen müssen, auch wenn sie hier ungeschoren davonkommen. Ehrfurcht vor Gott und Ehrfurcht vor unserem Nächsten sind die Grundlage einer menschenwürdigen Gesellschaft. Ich wünsche von Herzen, daß diese alten Menschen noch erleben, daß sie Recht bekommen.

Ursula Gaßner


Betrogen und ausgenommen – Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007

Einige Beiträge im report-Forum machen einen ergänzenden Beitrag meinerseits erforderlich. Ich wurde Zeuge, u.a. von der Arbeitsweise eines Richters am Amtsgericht, von der Arbeitsweise des von dem Richter eingesetzten Amtsarztes der „Betreuungsstelle“, der für den „Betreuungs“-Beschluss das erforderliche „Gutachten“ anfertigte sowie von der Arbeitsweise des durch den Beschluss eingesetzten Rechtsanwalts als so bezeichneten „Berufsbetreuer“, der sich am Vermögen des „Betreuungs“-Opfers bereichert hat.
Ich wurde Zeuge von den Methoden, mit denen das „Betreuungs“-Opfer unter Missachtung des Persönlichkeitsrechts überfallartig psychoterrorisiert, unmenschlich gequält, körperverletzend willenlos gespritzt, mit Gewalt aus seinem Hause entfernt, deportiert und in eine Psychiatrie eingesperrt, enteignet, seines Vermögens beraubt und schließlich zu Tode gequält wurde.
All das kann ich beweisführend dokumentieren. Die entsprechenden Dokumente bzw. Beweismittel liegen mir vor.

Berthold Oestreich, Frankfurt am Main


Betrogen und ausgenommen – Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007

Bitte, bleiben Sie an diese Thema, sonst passiert gar nichts. Allmählich verliert man jedes Vertrauen in die Justiz. Wie kann ein solcher „Betreuer“ noch schlafen, wenn er alte Menschen so betrügt und ausnimmt. Ist niemand da, der diesen Menschen Recht verschafft und aufklärt, was Richter und Betreuer bei dieser gemeinsamen Machenschaft für sich genommen haben? (…) Die Bibel lehrt uns, dass wir gerade vor alten Menschen Achtung haben sollen. Wer vor Gott die Ehrfurcht verliert, verliert sie oft auch vor Menschen.

Ursula Gassner


„Das Geschäft mit der Betreuung“ am 22.01.2007

Mein Kompliment für diesen so gebrachten Beitrag. Bereits vor zwei Jahren habe ich einen ähnlichen Vorgang den bekannten Polit-Magazine vorgetragen, er wurde nicht thematisiert. In Ihrem Beitrag wird leider nicht gesagt, dass dieser so bezeichnete „Berufsbetreuer“ ein Rechtsanwalt ist.
Sollte ein Polit-Magazin, auch report München, an einem ähnlich
schlimmen Fall, der zum Tode des Betreuungs-Opfers führte, interessiert sein, dann wird um Mitteilung gebeten. Dieser Fall ist seit Juli 2005 beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg anhängig.

Berthold Oestreich


Betrogen und ausgenommen – Das Geschäft mit der Betreuung 22.1.2007

Es ist kaum zu glauben: Da werden in Deutschland alte Menschen von einem korrupten Richter und einem kriminellen, vom Gericht eingesetzten Verwalter (Betreuer) beraubt. Was sind das für Gesetze? Diesem im Ruhestand befindlichen Richter muss die Pension entzogen werden und der Verwalter sollte hinter Gitter wegen Betruges. Das soll ein Rechtsstaat sein? Lächerlich, oder???

Ernst

 

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